Du hast mir gestern schon gesagt, dass das Gefühl mit der Maschine gut ist, war das heute dann mehr, als du erwartet hast?
Toni Elias: Ja. Wir haben am Freitag gut begonnen, gestern war es im Nassen dann recht schwierig. Ich bin als 13. aus der fünften Reihe gestartet, von dort ist es schon schwer. Heute Morgen haben wir uns aber ein wenig verbessert. Ich hatte im Rennen einen schlechten Start, konnte danach aber viele Leute überholen. Meine Pace war echt gut, ich kam auf Rang zwei nach vorne und hatte einen guten Rhythmus. Dass ich auf der Position dann auch ins Ziel kam, ist schon sehr gut für uns.
Als du Zweiter warst, war Valentino schon sehr weit voraus. Hättest du noch etwas mehr pushen können, wenn du gemusst hättest?
Toni Elias: Ich denke, Casey Stoner und Valentino sind im Moment viel besser als wir. Die haben den besten Rhythmus. Für uns ist das echt schwer. Nachdem Casey gestürzt ist, ist Valentino nicht mehr voll gefahren. Ich hatte einen guten Rhythmus, aber war trotzdem etwas langsamer als er. Selbst mit einem guten Start wäre ich wohl bei Valentino und Casey nur schwer mitgekommen.
Wenn man auf deine Probleme zu Saisonbeginn zurückschaut, musst du jetzt erleichtert sein, wie es sich entwickelt hat.
Toni Elias: Zu Beginn des Jahres war es echt schwierig, aber die Situation hat sich stark verändert. Durch die neuen Teile, die wir in Deutschland bekommen haben, ist die Maschine viel besser geworden. In Laguna hätte ich schon auf das Podium fahren können, machte aber leider einen Fehler und kam von der Strecke. Dadurch wurde ich Siebter, was nicht schlecht war, aber ich wollte auf das Podest. Hier lief es wieder gut und endlich hat es auch bis zum Schluss funktioniert. Das freut mich wirklich, nicht nur für mich, sondern auf für das Team und alle Leute, die mich unterstützen.
Was erwartest du für den Rest der Saison?
Toni Elias: Ich will so weitermachen, konstant sein, mehr Podestplätze holen und hoffentlich schaffe ich das auch.

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