MotoGP

Valentino Rossi: Keine Erklärung für Probleme in Assen

Während Quartararo und Vinales im Qualifying triumphierten, sah es für Valentino Rossi schlecht aus. Weshalb er nicht mithalten konnte, weiß er nicht.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Der Qualifying-Samstag in Assen ging für Valentino Rossi so weiter, wie der Trainings-Freitag aufgehört hatte: Mit Problemen. Während seine Markenkollegen Fabio Quartararo und Maverick Vinales ihre Yamahas auf P1 und P2 stellen konnten, schaffte es Rossi nicht mal ins Q2 und muss von Rang 14 aus ins Rennen starten. Eine Erklärung für seine Schwierigkeiten findet der 'Doktor' nicht.

"Das Problem ist, dass wir nur ein gutes Bike haben, also müssen wir uns damit abwechseln. Dieses Wochenende ist Maverick dran", scherzt Rossi nach dem Qualifying in Assen. Eine andere Erklärung hat der MotoGP-Routinier auch nicht, weshalb sein Teamkollege auf demselben Bike so viel schneller ist als er selbst. "Maverick und auch Fabio sind an diesem Wochenende sehr stark und können schnell fahren. Franco (Morbidelli) und ich haben größere Probleme." Während Rossi von Platz 14 startet, wurde Morbidelli im Qualifying aber immerhin Neunter.

Dabei begann der Tag für den Yamaha-Piloten gar nicht so schlecht. Im dritten Freien Training konnte Rossi eine schnelle Rundenzeit setzen, die ihn sogar direkt ins Q2 katapultiert hätte. Aber das Glück ist an diesem Wochenende einfach nicht auf Rossis Seite. "Heute Morgen lief es gar nicht so schlecht", erklärt er. "Aber leider bin ich in der letzten Schikane auf die Grünfläche neben der Strecke gekommen und meine Rundenzeit wurde gestrichen."

Damit war der direkte Einzug ins Q2 Geschichte, genauso wie Rossis Gefühl für seine M1, obwohl der Italiener nach dem FP3 trotz allem noch guter Dinge war. "Am Nachmittag habe ich dann mit den steigenden Temperaturen aber Grip verloren und dadurch noch mehr Probleme bekommen. Ich war sehr langsam und konnte mich so natürlich nicht verbessern", so Rossi.

Woher die Probleme des 'Doktors' kommen, wo sein Teamkollege doch so schnell ist, wissen weder Fahrer noch Team. "Wir wissen nicht, woran es liegt", seufzt Rossi. "Manchmal fühle ich mich einfach besser auf dem Bike und zu einem anderen Zeitpunkt habe ich mehr Probleme." Mit dieser Aussicht macht sich der Yamaha-Pilot auch keine Illusionen über das Rennen. "Es wird hart. Ich starte von weit hinten im Grid und besonders stark ist meine Pace auch nicht. Wir werden versuchen, über Nacht hart zu arbeiten, damit wir morgen ein wenig stärker sind."


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