MotoGP

MotoGP Sepang 2018: Alex Rins holt Tagesbestzeit

Alex Rins setzt sich im 2. MotoGP-Training in Sepang an die Spitze. Jorge Lorenzo gibt Ducati in Malaysia Grund zur Sorge.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Alex Rins schnappte sich am Freitag die Tagesbestzeit der beiden MotoGP-Trainings in Sepang. Während sich die Top-Favoriten eine Blöße gaben, steht hinter dem weiteren Antreten des noch nicht voll fitten Jorge Lorenzo ein großes Fragezeichen.

Die Platzierungen: Zu Mitte der Session lag Marc Marquez voran, doch alle Piloten waren zu diesem Zeitpunkt über ihren Rundenzeiten aus dem 1. Training. Erst in den Schlussminuten verbesserten die Piloten ihre Tagesbestzeiten. Zunächst setzte sich Jack Miller in 1:59,771 Minuten an die Spitze. Marquez löste ihn um 0,070 Sekunden wenig später an der Spitze ab.

Am Ende setzte sich aber Alex Rins in der Tagesbestzeit von 1:59,608 Minuten durch. Es folgten Marquez, Miller, Maverick Vinales, Danilo Petrucci, Valentino Rossi, Andrea Dovizioso, Johann Zarco, Andrea Iannone und Dani Pedrosa. Diese zehn Fahrer schnappten sich auch die Top-10-Plätze im Tagesklassement - nur Rossi und Dovizioso waren im 1. Training schneller - und stehen nach aktuellem Stand direkt in Q2, sollten sich die Zeiten im 3. Training am Freitag nicht mehr verbessern lassen. Der Schweizer Tom Lüthi belegte den 18. Rang.

So erging es Jorge Lorenzo: Der angeschlagene MotoGP-Star bestritt nur neun Runden im 2. Training. Mit einer Zeit von 2:04,636 Minuten verlor er über fünf Sekunden auf die Spitze und mehr als zwei Sekunden auf den Vorletzten Scott Redding. Damit ist unklar, ob er am Samstag noch einmal antritt oder Ersatzfahrer Michele Pirro einspringen lässt. "Wir werden unsere Entscheidung nach dieser Session treffen", sagte Ducati-Teammanager Davide Tardozzi im offiziellen Livestream.

Die Zwischenfälle: Marc Marquez verzeichnete wieder einmal mehrere spektakuläre Saves. Zu Boden ging er im 2. MotoGP-Training aber nicht. Auch alle anderen Fahrer beendeten die Session ohne Crash oder Defekt.

Das Wetter: Bei 32 Grad brachte es der Asphalt auf eine Temperatur von 39 Grad. Die gesamte Session blieb trocken.


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