MotoGP

MotoGP Aragon 2018: Die Reaktionen zum Qualifying

Während Marc Marquez und Andrea Dovizioso mit Psychospielchen beschäftigt waren, fuhr Jorge Lorenzo zur Pole in Aragon. Die Reaktionen zum Samstag.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - 1. Jorge Lorenzo (Ducati): "Wir haben versucht, die Elektronik ein bisschen zu verbessern. Aber wir hatten nicht viel Zeit, das ist im Qualifying nun mal so. Das Problem war der Verkehr, es war sehr viel los auf der Strecke. Ich wusste, ich musste mich verbessern. Zum Glück haben die Piloten vor mir am Ende dann gepusht, sodass ich auch eine schnelle Runde fahren konnte."

2. Andrea Dovizioso (Ducati): "Die Rundenzeit war schneller als ich erwartet hätte, deshalb freue ich mich. Ich bin sehr zufrieden. Ich musste Alvaro überholen, da habe ich sicher etwas Zeit liegen lassen. Aber wir haben sehr gute Pace. Wir müssen jetzt noch ein paar Dinge für das Rennen verstehen, aber ich denke, wir haben einen guten Speed."

3. Marc Marquez (Repsol Honda): "Hier hilft der Slipstream viel, vor allem, wenn man einer Ducati folgt. Sie sind so schnell. Deshalb bin ich Dovizioso ein bisschen gefolgt. Ich bin eigentlich ganz gut unterwegs gewesen, aber dann habe ich ein paar Fehler gemacht. Vor allem den in Kurve zwölf. Daraufhin habe ich dann entschieden, mich auf das Rennen zu konzentrieren. Aber so lief es in den letzten Rennen immer, die Ducatis gegen mich."

4. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Natürlich bin ich enttäuscht mit dem Qualifying, denn ich habe auf meiner letzten Runde einen Fehler auf der Bremse gemacht. Ich habe nicht alles geben können, weil es so aussah als ob Maverick oder jemand auf einem blauen Bike weit gegangen ist. Deshalb habe ich das Bike schnell umgelegt, während ich voll auf der Bremse war und bin gestürzt. Aber ich bin in Ordnung und das Team arbeitet sehr hart an diesem Wochenende."

5. Andrea Iannone (Suzuki): "Es war ein positiver Tag, auch wenn ich denke, dass ich es in die erste Reihe geschafft hätte. Auf meiner letzten Runde habe ich ein bisschen Zeit verloren, weil Marquez vor mir nach seinem Fehler wieder auf die Strecke gegangen ist. Das kann aber passieren und ist normal. Wir haben dieses Wochenende bisher gut gearbeitet und das Bike hat eine tolle Basis."

6. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Vorne war es sehr eng, und der kleinste Fehler hat dir zwei, drei Plätze gekostet. Hier ist es wichtig, zumindest in der zweiten Reihe zu stehen, weil die erste Kurve nicht weit weg ist und das die Dinge kompliziert macht. Wir müssen also gut starten und eine gute Linie zwischen den ersten Kurven finden. Wie die Pace aussieht, das wissen wir natürlich erst morgen, aber unser Rhythmus war besser als sonst, also werden wir einfach ein paar Dinge anpassen und schauen, wie es läuft."

Dani Pedrosa qualifizierte sich am Samstag in Aragon auf Rang sechs - Foto: Repsol

7. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich bin nach diesem Qualifying enttäuscht. Es fühlte sich gut an, aber ich habe nicht alles herausholen können. Ich bin für morgen aber weiter zuversichtlich, obwohl wir etwas unter dem Verschleiß des Hinterreifens leiden."

8. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Wir müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein, denn wir haben einen guten Job gemacht und uns in den Bereichen verbessert, in denen wir uns verbessern wollten. Wir sind mit Rennreifen gefahren und mit neuen Reifen konnte ich alles rausholen und eine gute Rundenzeit fahren."

9. Alex Rins (Suzuki): "Ich fühle mich gut. Es war ein interessanter Tag, an dem wir viele Dinge und Reifen ausprobiert haben. Wir haben das Gefühl als hätten wir ein gutes Setup vom FP3 gefunden, das war schön. Es ist schwierig eine Entscheidung für die Reifen zu treffen, es wird auf das Wetter morgen ankommen. Ich werde mein Maximum geben und versuchen, gut zu starten."

10. Jack Miller (Pramac Ducati): "Unser FP3 war toll und ich habe etwas mehr vom Qualifying erwartet. Das Team hat mit dem Setup eine hervorragende Arbeit geleistet, aber ich brachte die perfekte Runde nicht zusammen. Die Renn-Pace ist trotzdem positiv und das Ziel für morgen ist, in den Top 10 zu bleiben."

11. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Ich war mit dem Qualifying zufrieden. Vom FP3 zum FP4 haben wir uns in Sachen Rennpace massiv verbessert. Wir haben zwei harte Reifen ausprobiert und mein Gefühl war auch mit den weichen Reifen ziemlich gut. Ich wusste, dass ich im Q1 extra pushen musste und auf meiner letzten Runde habe ich wirklich mein Bestes gegeben. Ich freue mich sehr, es ins Q2 geschafft zu haben."

Takaaki Nakagami wurde im Qualifying von Aragon Elfter - Foto: LCR Honda

12. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Es ist nicht einfach zu sagen, ob ich zufrieden oder unzufrieden bin. Natürlich ist unsere Position nicht die, die wir gewollt hätten, aber es war einfach nicht mehr drin. Wir verbessern uns und ich habe versucht, bei jedem Outing besser zu werden. Aber wir haben das Gefühl, als könnten wir nicht mehr tun. Seit Misano haben wir wirklich Probleme und das Q2 habe ich um ein paar Zehntel verpasst."

13. Aleix Espargaro (Aprilia): "Im Qualifying habe ich den Einzug ins Q2 geschafft und das um nur ein paar Zehntel. Auf meinem zweiten Run hatte ich nur eine Runde. Mit ein bisschen Glück hätte ich ein paar Startpositionen gut machen können. Ich habe immer noch Probleme, wenn ich von der Bremse gehe. Ich muss hart bremsen und dann hart ans Gas gehen, um das Bike wenden zu können."

14. Maverick Vinales (Yamaha): "Unser Qualifying-Ergebnis zeigt nicht unser volles Potential, ich glaube es wäre noch etwas mehr möglich gewesen. Wir hatten in Q2 nämlich Probleme mit der Elektronik. Wir müssen weiterarbeiten, schließlich haben wir noch ein bisschen Zeit. Vielleicht können wir morgen etwas besser abliefern. Regeln sind Regeln, und ich glaube ich war auf der Linie als Bradley von hinten kam, so ist es eben."

15. Bradley Smith (KTM): "Es wäre lächerlich, wenn es hier keine Strafen geben sollte. Diese Situation war gefährlich, denn ich bin mit ca. 330 km/h angekommen und sie sind nur ca. 150 km/h gefahren. Im Fernsehen hat das vielleicht gar nicht so gefährlich ausgesehen, aber ich musste Morbidelli auf den Kerb ausweichen und dann auch noch an Maverick innen vorbeitauchen."

16. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Ich habe das Gefühl, als würden wir nach und nach ans Limit kommen. Die Rundenzeiten vom Nachmittag waren sehr nah an denen, die wir am Morgen erreicht haben. Wir geben das Maximum. Ich freue mich, dass wir dicht an den Punkterängen liegen. Ich freue mich auf morgen."

17. Valentino Rossi (Yamaha): "Von in der Früh weg war es ein harter Tag. Manchmal hast du ein Problem und willst es besser machen, aber du machst es nur schlimmer. Leider bin ich auch im 3. Training gestürzt, aber der Nachmittag war besonders schwer. Wir hatten nicht genug Pace und ich war ziemlich langsam. In Q1 gab es Verwirrung, da haben wir zu viel Zeit verloren. Es sieht so aus, als ob alles, was wir machen können, unsere Situation nicht wirklich verändert, das Problem bleibt mehr oder weniger gleich."

18. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich fühle mich wohl mit der Arbeit, die wir heute geschafft haben. Gestern hatten wir Probleme das Bike zu wenden. Heute Morgen haben wir uns Schritt für Schritt verbessert und im FP4 lief es richtig gut. Auch im ersten Run des Qualifyings habe ich mich sehr gut gefühlt, aber danach haben wir etwas geändert. Im zweiten Run habe ich zu viel nachgedacht und habe am Ende einen Fehler gemacht."

Valentino Rossi erlebte am Samstag in Aragon ein Desaster - Foto: Movistar Yamaha

19. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Ich hatte heute einen guten Speed, aber leider konnte ich im Qualifying keinen zweiten Angriff auf die Bestzeit starten. Trotzdem bin ich grundsätzlich zufrieden mit dem Ablauf des Tages. Es wird ein hartes Rennen, denn viele Fahrer haben eine starke Pace und es wird sehr heiß. Deshalb ist es wichtig, richtig mit den Reifen umzugehen."

20. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Es war ein guter Tag, an dem wir einige Schritte nach vorn gemacht haben. Das haben die anderen aber auch geschafft. Ich hatte heute ein viel besseres Gefühl mit dem Bike, also war das Qualifying positiv. Wir müssen immer noch alle Daten analysieren, um die richtigen Reifenwahl für das Rennen zu treffen."

21. Scott Redding (Aprilia): "Leider konnten wir unsere Probleme von gestern nicht lösen. Vor allem im Qualifying hatte ich Probleme mit dem Grip am Hinterrad. Da machen die unterschiedlichen Reifenoptionen auch keinen großen Unterschied. Wenn man sich das Layout der Strecke ansieht, verliert man mit Problemen beim Bremsen und Beschleunigen eine Menge Zeit."

22. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Um ehrlich zu sein bin ich enttäuscht. Ich bin im Qualifying in sehr viel Verkehr gekommen und konnte nicht das Ergebnis erreichen, dass ich gewollt hätte. Ich bin wütend, denn ich hätte mit dem neuen Hinterreifen viel größere Verbesserungen erwartet. Ich habe mich wohl gefühlt, deshalb ist es wirklich schade."

23. Jordi Torres (Avintia Ducati): "Es war ein schwieriger Tag. Zusammengefasst haben wir den ganzen Tag verzögert und das ist meine Schuld gewesen. Am Morgen habe ich einen Fehler gemacht und bin gestürzt. ES war ein dummer Sturz, aber groß genug um unsere Pläne für den ganzen Tag zu zerstören."


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