MotoGP

MotoGP Austin 2018: Die Stimmen zum Qualifying

Marc Marquez ist Polesetter in Austin - startet aber nach einer Strafe von P4. Alle Reaktionen der Piloten zum Qualifying-Samstag in Texas zusammengefasst.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda, 3 Plätze Rückversetzung): "Austin ist eine gute Strecke für mich. Ich habe eine gute Runde fahren können und habe mich wohl gefühlt. Ich bin zwar gestürzt und die Fans haben sich bestimmt gedacht, was ich da gemacht habe. Aber es ist ja alles gut gegangen. Aber morgen ist das Rennen, darauf kommt es an. Ich freue mich drauf."

2. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich mag Austin sehr gerne. Es ist eine tolle Strecke und ich fahre gerne hier. Es ist schön, mein Gefühl auf so einer schönen Strecke wiederzufinden. Ich habe einen guten Rhythmus und ich werde hart pushen, um ein gutes Rennen zu fahren. Ich hoffe, alle können es genießen."

3. Andrea Iannone (Suzuki): "Zum Glück sind wir wieder im Parc Ferme. Das war eines unserer Ziele an diesem Wochenende. In den letzten Wochenenden bin ich von sehr weit hinten gestartet und hatte dann kein gutes Rennen. Hier fühle ich mich aber gut. Wir haben uns zwar nicht wirklich viel verbessert, aber ein bisschen schon. Morgen wird wohl ein sehr hartes Rennen. Die Kämpfe werden sicher unglaublich. Aber ich werde einfach versuchen, so gut wie möglich zu fahren und ein tolles Ergebnis zu holen."

4. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Der Freitag war für uns wirklich schwierig, deshalb bin ich mit Platz vier sehr glücklich. Im Qualifying habe ich zwei Medium-Reifen verwendet, denn mit dem Soft spüre ich keinen extra Grip - es ist sogar fast schlechter. Das ist eigenartig. Ich konnte das aber gut managen und konkurrenzfähig sein. Startplatz vier ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Ich hoffe, dass ich um das Podium kämpfen kann."

5. Valentino Rossi (Yamaha): "Ich bin mit den bisherigen zwei Tagen hier ziemlich zufrieden, denn ich war immer schnell und fühle mich auf dem Motorrad wohl. Wir leisten hier gute Arbeit. Ich dachte, ich hätte das Potenzial für einen Startplatz in der ersten Reihe, war im Qualifying aber nicht stark genug. P5 ist für das Rennen aber auch absolut okay. Wir müssen nur noch ein paar kleine Probleme beheben."

6. Jorge Lorenzo (Ducati): "Ich bin zufrieden, denn wir konnte ein paar Probleme lösen. Im Qualifying bin ich eine sehr gute Zeit gefahren, die es mir ermöglicht hat, aus der zweiten Reihe zu starten. Nach dem Morgen war das nicht einfach. Es ist schade, dass ich die erste Reihe bei einer Zehntelsekunde verpasst habe, aber wir starten morgen auf jeden Fall aus einer guten Position. Mit neuen Reifen verbessert sich das Motorrad sehr, während wir auf gebrauchten Reifen noch Schwierigkeiten haben, auf eine gute Pace zu kommen."

Jorge Lorenzo startet in Austin als Siebter - Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl

7. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Das Qualifying lief heute nicht gut, aber die Trainings waren in Ordnung. Ich habe mich mit den Änderungen und dem Setup des Motorrads wohlgefühlt. Leider hatte ich im Qualifying vor allem im zweiten Run kein gutes Feeling für den Hinterreifen. Wir müssen uns ansehen, was da passiert ist und warum ich nur auf Platz sieben stehe. Ich denke, wir hätten in der ersten Reihe stehen sollen."

8. Andrea Dovizioso (Ducati): "Heute war ein produktiver Tag, denn alle Änderungen am Bike sind in die richtige Richtung gegangen. Wir sind dichter an den Jungs an der Spitze dran. Jetzt können wir darüber nachdenken, wie wir morgen aufs Podium fahren können. Aber ich glaube, viele von uns haben da dieselbe Idee. Trotzdem waren die Schritte, die wir heute gemacht haben, wichtig. Auch, wenn ich immer noch nicht das perfekte Gefühl für das Bike auf dieser Strecke habe."

9. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Natürlich bin ich ziemlich zufrieden, denn ich hatte ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass ich hier fahren kann, weil die Strecke so anstrengend ist. Ich war schon sehr glücklich darüber, dass ich mich direkt für Q2 qualifizieren konnte. Im Qualifying war meine Position zwischenzeitlich nicht so schlecht, aber am Ende konnte ich mich leider nicht mehr steigern und bin etwas zurückgefallen. Ich bin dennoch positiv überrascht. Hoffentlich können mir die Schmerzmittel im Rennen etwas helfen."

10. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden. Um ehrlich zu sein freue ich mich über dieses Top-10-Ergebnis genauso sehr wie über die erste Reihe in Katar, denn es kommt nach einem sehr schwierigen Freitag. Ich möchte meinem gesamten Team für die Arbeit, die sie geleistet haben, danken. Vielleicht können wir morgen um die Top-5 kämpfen, aber ich glaube, dass wir es mindestens in die Top-10 schaffen."

11. Alex Rins (Suzuki): "Ich habe mir vom Qualifying mehr erwartet, aber das Rennen ist ja erst am Sonntag. Ich werde versuchen, mein gutes Gefühl von zuletzt wieder zurückzubekommen und mich optimal auf das Rennen vorzubereiten. Ich fühle mich hier noch nicht wirklich wohl. Wir haben noch viel Luft nach oben. Andrea hat sich heute gut geschlagen, also wissen wir zumindest, dass das Motorrad hier gut funktioniert."

12. Pol Espargaro (KTM, 3 Plätze Rückversetzung): "Ich glaube, dass e seine super Leistung von uns war, in Q2 zu kommen. Wir waren damit sehr glücklich und ich denke, dass die anschließende Bestrafung nicht fair war. Auf den Bildern sieht man, dass ich nicht in der Mitte der Strecke war. Das kann man also nicht mit anderen Vorfällen von heute vergleichen. Ich verstehe nicht wirklich, was da passiert."

Pol Espargaro war im Q1 von Austin stark - Foto: Gold and Goose

13. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Natürlich bin ich mit dem Qualifying sehr zufrieden. Ich fahre gut und starte aus einer tollen Position ins Rennen. Ich habe das Q2 nur knapp verpasst, aber ich bin froh, so dicht daran gewesen zu sein. Meine Rundenzeit war auch sehr gut. Wir machen jeden Tag so viele Schritte nach vorn. Ich werde morgen wie immer mein Bestes geben."

14. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Es war ein schwieriger Tag und unter den Bedingungen haben wir viel verloren. Wir haben uns am Morgen für den falschen Reifen entschieden, denn wir dachten, wir wären mit dem weicheren Reifen unter den kühleren Bedingungen schneller. Das war nicht der Fall. Im FP4 sind wir mit dem einzigen Reifen, den wir zur Verfügung hatten, rausgegangen und auch das hat nicht gut funktioniert. Im Q1 haben wir unseren Speed wiedergefunden und ich konnte schnell sein. Am Ende wurden wir dafür aber auch nicht entlohnt."

15. Bradley Smith (KTM): "Im Qualifying bin ich in den ersten Sektoren eine wirklich gute Runde gefahren, aber ich habe nicht genug Abstand zu Miller gelassen und bin schnell auf ihn aufgelaufen. Ich habe auch einige Fehler gemacht, aber ich bin mit Platz 15 zufrieden. Das ist immerhin mein bestes Qualifying-Ergebnis in diesem Jahr. Auch unsere Renn-Pace in FP4 hat ganz gut ausgesehen."

16. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "In Q1 habe ich mich richtig gut gefühlt und meine Pace war stark. Deshalb bin ich mit meinem Ergebnis auch ziemlich enttäuscht. Ich habe einen strategischen Fehler gemacht. Mit dem Motorrad bin ich aber zufrieden. Ich verliere nur auf den gebrauchten Reifen etwas zu viel Grip. Daran müssen wir noch arbeiten"

17. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Wir haben unser Setup verbessert und sind jetzt was die Renn-Pace betrifft auf einem guten Weg für Sonntag. Das freut mich. Uns ist es gelungen, mehr Grip am Hinterrad zu finden und die beste Reifenwahl für das Rennen zu verstehen. Ich glaube, dass es möglich sein wird, mit dem Soft am Hinterrad zu fahren."

18. Jack Miller (Pramac Ducati): "Wir haben im FP4 einen guten Schritt nach vorn gemacht, indem wir die Geometrie des Bikes geändert haben. Wir konnten unsere Pace verbessern und das hat mir Selbstvertrauen gegeben. Mein Gefühl für das Bike hat sich im Vergleich zu Freitag sehr verbessert. Ich bin überzeugt davon, dass wir im Qualifying konkurrenzfähig hätten sein können. Leider bin ich am Ende vom FP4 gecrasht, was alle unsere Pläne ruiniert hat."

Für Aleix Espargaro lief es in Austin bisher nicht optimal - Foto: gp-photo.de/Ronny Lekl

19. Aleix Espargaro (Aprilia): "Es war ein sehr seltsamer Tag. Gestern waren wir schnell, aber heute habe ich das Bike kaum wiedererkannt. Wir haben im Qualifying alles gegeben, aber wir konnten trotzdem nicht mal nahe an die Top-10 herankommen. Das wäre aber ein Ziel, von dem wir wissen, dass unser Potenzial dafür reichen würde. Der wenige Grup und das Chattering an der Front hat mich heute sehr zurückgehalten."

20. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Im Qualifying habe ich mich eigentlich gut gefühlt. Wir konnten das Turning verbessern und ich hatte mehr Traktion. Mein letzter Run mit neuen Reifen war dann aber frustrierend. Ich bin in den Verkehr gekommen und das hat meine Runde völlig zerstört. Das ist enttäuschend, denn ich glaube, ich hätte heute eine 2:05er-Zeit fahren können."

21. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Nach dem heutigen Tag bin ich mir sicher, dass wir uns im Rennen im Vergleich zur Startaufstellung deutlich verbessern können. Ich weiß nicht, ob ich es in die Top-Ten schaffe, aber das ist auf jeden Fall das Ziel. Wir haben einige Modifikationen an der Front vorgenommen, die mir mehr Vertrauen geben. Leider habe ich im Qualifying Zeit auf meiner schnellsten Runde verloren, weil ich weit gehen musste, um nicht in einen anderen Fahrer zu krachen."

22. Scott Redding (Aprilia): "Im FP3 fiel mir alles leicht. Ich konnte mich auf den Medium-Reifen verbessern, aber gerade als ich auf den weichen Reifen wechseln wollte, hat es angefangen zu regnen. Im FP4 nach dem Regen habe ich viele Probleme mit mangelnden Grip am Vorder- und Hinterreifen gehabt. Das war im Q1 genauso. Unsere Leistung war unter unseren Erwartungen."

23. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Heute war ein harter Tag. Ich habe versucht zu pushen, aber mir ist kein gutes Resultat gelungen. Meine erste Runde im Qualifying war gut, aber in der zweiten habe ich leider in Kurve zehn das Vorderrad verloren und bin bei hoher Geschwindigkeit gestürzt. Ich habe ziemliche Schmerzen, denn es war ein heftiger Crash"

24. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Der zweite Tag lief besser als der vorherige. Wir haben einige Änderungen an meiner Position auf dem Bike vorgenommen, die mir geholfen haben, konkurrenzfähiger zu werden. Alles scheint jetzt einfacher zu funktionieren und hat mir wirklich geholfen, im Q1 besser zu fahren. Wir haben gesehen, dass gestern viele Fahrer mit dem harten Reifen schnell waren, also haben wir uns für diesen Reifen in meinem letzten Run entschieden. Das war ein Fehler und mit dem weichen Reifen konnte ich auch nicht das Maximum aus dem Bike rausholen."


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