MotoGP

MotoGP Argentinien 2018: Reaktionen zum Training

Die MotoGP ist in Argentinien unterwegs und Marc Marquez hat sich bei den Trainings am Freitag durchgesetzt. Die Reaktionen zum Training.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - 1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Es war ein guter Tag für uns. Am Morgen war der Asphalt schmutzig und am Nachmittag waren die Bedingungen wechselhaft, aber wir konnten trotzdem gute Arbeit mit dem Setup des Motorrads leisten. Jetzt können wir nur abwarten, wie die Verhältnisse in den kommenden zwei Tagen sind, denn es sieht so aus, als würde es schlechter werden. Dann könnten wir am Sonntag eine ganz andere Strecke vorfinden. Wir müssen also aufmerksam bleiben."

2. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Wir haben heute gut gearbeitet. Uns ist es gelungen, unsere gute Form aus Katar hierher mitzunehmen. Jetzt müssen wir genauso weitermachen, auch wenn die Verhältnisse hier schwierig sind. Ich werde versuchen, im Qualifying eine gute Position für das Rennen am Sonntag herauszufahren."

3. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Die Teile der Strecke, die neu asphaltiert wurden, scheinen jetzt weniger wellig zu sein, aber der Grip ist schwer einzuschätzen, weil der Asphalt noch zu schmutzig war. Am Morgen haben wir die unterschiedlichen Reifen ausprobiert, weil die Prognose für das restliche Wochenende ja nicht so gut ist. Leider konnten wir aufgrund der wechselhaften Verhältnisse am Nachmittag nicht unser volles Programm abspulen."

4. Tito Rabat (Avintia Ducati): "Wir hatten hier einen großartigen ersten Tag. Meine Pace ist stark und ich konnte eine richtig schnelle Runde fahren. Im ersten Training war die Strecke noch ziemlich schmutzig, aber am Nachmittag waren die Bedingungen fast perfekt für mich. Ich fühle mich auf der Ducati Tag für Tag wohler. Jetzt konzentriere ich mich auf das Qualifying. Ich will mir eine gute Startposition für das Rennen am Sonntag sichern."

5. Andrea Iannone (Suzuki):"Das erste Training heute war solide, aber wir müssen noch schneller werden. Ich glaube, dass ich auf dieser Strecke weniger Probleme haben werde. Das Gefühl für das Motorrad ist nicht schlecht. Nur am Nachmittag war es durch den Wind schwierig. Wir haben aber eine klare Vorstellung, wie wir das Bike verbessern können."

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Meine Eindrücke heute sind gemischt. Am Morgen habe ich mich auf dem Motorrad ziemlich wohlgefühlt, aber leider war das am Nachmittag nicht mehr so. Ich bin schon zufrieden, dass ich mich aktuell für Q2 qualifiziert habe, denn das war nicht einfach. Wenn es am Samstag regnet, wäre es schwierig geworden, noch in die Top-Ten zu kommen. Wir müssen jetzt daran arbeiten, die Lücke zur Spitze zu schließen."

Maverick Vinales hat gute Erinnerungen an Argentinien - Foto: Yamaha

7. Valentino Rossi (Yamaha): "Unser Hauptziel war es, in den Top-Ten zu bleiben, den das Wetter hier ist sehr schwer vorauszusagen. Es war wichtig, dass uns das gelungen ist. Mit meiner Pace und meinem Gefühl auf den harten Reifen bin ich zufrieden. Mit der weicheren Mischung konnte ich mich am Ende aber leider nicht steigern. Das müssen wir vor allem für das Qualifying in den Griff bekommen."

8. Alex Rins (Suzuki): "In FP1 hatte ich heute Probleme. Wir haben viele Dinge probiert, aber nichts hat funktioniert. In FP2 habe ich mich dann auf dem Motorrad viel besser gefühlt und war auch schneller. So habe ich es aktuell in Q2 geschafft. Unser Basis-Setup stimmt, jetzt können wir an der Renn-Pace arbeiten. Ich habe heute einige Reifenmischungen ausprobiert und mich mit dem Medium vorne und hinten sehr wohlgefühlt."

9. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Der Freitag in Argentinien war ziemlich schwierig und leider konnten wir uns im FP2 nicht verbessern. Ich musste um Grip und mit dem Bike kämpfen. Es war auch nicht einfach, schnell ein gutes Setup zu finden, mit dem ich mich wohl gefühlt hätte. Das Wichtigste ist jetzt, morgen früh in die Top-10 zu kommen, wenn es trocken ist. Ich muss meine Pace verbessern und konkurrenzfähig werden."

10. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich habe es heute in die Top-Ten geschafft, was für das Qualifying am Samstag sehr wichtig sein könnte. Ein leichter Tag war es aber nicht. Mit dem weichen Reifen konnte ich mich am Nachmittag nicht wirklich steigern. Vor allem in den Richtungswechseln hatte ich damit Probleme. Wir müssen herausfinden, warum das so war und uns noch einmal steigern, um im Qualifying konkurrenzfähig zu sein."

11. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Wir sind besser als in Katar in dieses Wochenende gestartet. Wir haben uns dazu entschieden, keine großen Änderungen am Bike vorzunehmen und uns Schritt für Schritt zu verbessern. Wir wussten außerdem, dass sich die Strecke von der ersten zur zweiten Session unterscheiden würde, weil dann mehr Gummi auf dem Asphalt ist. Heute Morgen hatte ich Fieber und habe mich schlapp gefühlt, aber dank den Jungs in der Clinica Mobile fühle ich mich jetzt besser."

12. Aleix Espargaro (Aprilia): "Wir müssen noch die richtige Balance finden, um hier schnell zu sein. Am Nachmittag konnten wir das Gefühl für die Elektronik und die Kraftübertragung verbessen, müssen jetzt aber an der Architektur des Chassis arbeiten. Ich brauche ein besseres Gefühl für die Verlagerung zwischen Bremsen und Beschleunigen. Dort fehlt es mir an Grip."

Aleix Espargaro verpasste am Freitag den Sprung in die Top-10 - Foto: Aprilia

13. Scott Redding (Aprilia): "Ich hatte heute leider etwas Rückenschmerzen, besonders als ich am Vormittag vom Motorrad abgestiegen bin. Ich habe heute jenes Bike eingesetzt, das mir in Katar weniger gefallen hat und leider hat sich das schlechte Gefühl hier erneut bestätigt. Immerhin wissen wir, wo wir ansetzen müssen."

14. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Das war ein sehr eigenartiger Tag. Die Strecke war schmutzig und die Bedingungen haben sich auch am Nachmittag nicht verbessert. Das größte Problem ist aber, dass sich das Motorrad von Runde zu Runde anders verhält. Die Reifen arbeiten mit unserem Bike nicht richtig, wir haben keinen Grip und das Motorrad bewegt sich in den Kurven stark."

15. Andrea Dovizioso (Ducati): "Unsere Position im zweiten Training entspricht nicht dem wirklichen Kräfteverhältnis, also sollten wir uns darüber keine großen Sorgen machen. Die Streckenbedingungen waren ziemlich eigenartig und ich hatte kein gutes Gefühl mit dem Motorrad, also bin ich nur wenige Runden gefahren. Wir wissen aber was passiert ist und unsere Lage ist nicht so schlecht, wie es aussieht."

16. Jorge Lorenzo (Ducati): "Die Verhältnisse haben sich heute zwischen FP1 und FP2 stark verändert, deshalb war es ein etwas eigenartiger Tag. Am Morgen konnten wir einige Dinge ausprobieren, aber am Nachmittag habe ich mich mit dem Motorrad aufgrund des Windes und der Streckenbedingungen nicht mehr wirklich wohlgefühlt. Ich habe alles versucht, aber in der Kurve vor der Start-Ziel-Geraden konnte ich das Vorderrad nicht am Boden halten. Wir müssen am Samstag eine Lösung im Setup finden, um das zu verhindern."

17. Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich habe mich im FP2 gut gefühlt, aber auch schon während der ersten Session am Morgen. Es hat etwas gedauert, bis die Strecke sauber war, aber grundsätzlich war mein Gefühl gut. Am Nachmittag waren die Bedingungen schwierig. Ich habe ein bisschen zu sehr gepusht, um ins Q2 zu kommen. Das hat zu einigen Fehlern geführt, aber am Ende habe ich verstanden, was ich falsch gemacht habe."

18. Bradley Smith (KTM): "Die Strecke hier ist sehr rutschig. Ich habe auch nicht wirklich einen Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Asphalt gespürt. Am Morgen bin ich ziemlich schnell auf Touren gekommen und konnte dann einige Hinterreifen ausprobieren. Der Gedanke dahinter war, möglichst viel Grip zu finden. Das scheint hier für alle der Schlüssel zum Erfolg zu sein."

Bradley Smith war am Freitag bester KTM-Pilot - Foto: KTM

19. Pol Espargaro (KTM): "Wir haben heute viele Reifen ausprobiert, auch die neue Mischung. Die Reifentests haben wir auf beide Sessions verteilt. Von der Mischung, mit der ich mich am wohlsten gefühlt habe, hatten wir aber leider nicht genug zur Verfügung. Am Samstag werde ich versuchen, mit dem Medium um den Einzug in Q2 zu kämpfen."

20. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Meine Position ist nicht gut. Ich habe mir ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, weil ich zwischenzeitlich in der Nähe der Top-Ten war. Allerdings habe ich am Ende der Session auch keinen neuen Reifen mehr verwendet, weil ich ein Gefühl dafür haben wollte, wie es sich über eine Renndistanz anfühlt. Viele andere Fahrer haben sich mit neuen Reifen noch einmal gesteigert. So gesehen kann ich mit dem ersten Tag ganz zufrieden sein."

21. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Das Wetter war heute nicht perfekt, auch wenn wir Zeit hatten, am Setup für trockene Bedingungen zu arbeiten. Wir müssen uns natürlich verbessern. Im Moment bin ich nicht schnell genug und habe bei der Beschleunigung Probleme mit dem Grip am Hinterrad. Das macht unserem Topspeed auf der Geraden auch Probleme."

22. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Heute Morgen hatte wir große Probleme, die mir das Fahren sehr schwer gemacht haben. Am Nachmittag habe ich mich ein bisschen besser gefühlt und wir haben Fortschritte gemacht. Leider sind wir nicht wirklich da, wo wir hingewollt hätten. Die Top-15 und vielleicht sogar die Top-10 wären hier drin gewesen. Im Moment sind wir nicht da, aber wir werden so hart wie möglich arbeiten, um das zu ändern."

23. Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Ich war im FP1 über den Grip-Level überrascht. Er war besser als ich erwartet hatte, auch wenn ich an meinem ersten Tag auf der Honda hier ein bisschen verloren war. Im FP2 mussten wir lange warten, bis sich der Grip verbessert hat. Das ist erst passiert, als der Regen aufgehört hat. Von da an hatte ich einen besseren Rhythmus und konnte meinen Fahrstil weiter an die MotoGP anpassen."

24. Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Am Morgen ist es für mich gut gelaufen. Ich habe versucht, etwas Druck herauszunehmen, mehr meinem Instinkt zu folgen und das umzusetzen, was ich in Katar gelernt habe. Mein Gefühl dabei war gut und ich hatte Spaß. Am Nachmittag waren die Verhältnisse aber schwieriger, weil die Strecke durch den Regen an Grip verloren hat. Meine Zeit war am Ende gleich wie in FP1, aber das Gefühl war schlechter. Insgesamt war der heutige Tag aber dennoch ein Schritt nach vorne."


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