MotoGP

MotoGP Argentinien 2018: Marquez im Regen-FP3 vorn

Die MotoGP fuhr ihr FP3 unter gemischten Wetterbedingungen. Marc Marquez setzte sich am Samstagvormittag durch und wurde Session-Schnellster.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Nachdem die Königsklasse am Trainings-Freitag von Regenfällen und schlechtem Wetter verschont geblieben war, lief es für Marc Marquez und Co. im dritten Freien Training am Samstagmorgen nicht optimal. Zwar regnete es nicht, aber die Strecke war hier und da noch etwas nass. Marc Marquez störte das nicht, der Repsol Honda-Pilot sicherte sich die Spitzenzeit.

Die Platzierungen: Mit den gemischten Bedingungen ließen die Piloten keine Zeit verstreichen und gingen bis auf LCR-Pilot Cal Crutchlow alle direkt auf die Strecke. Die erste Bestzeit setzte Marc Marquez. An seine Zeit vom Vortag reichte diese zwar nicht heran, aber der Repsol Honda-Pilot behielt damit zu Session-Beginn die weiterhin Oberhand. Mit 28 Minuten auf der Uhr verdrängte Andrea Dovizioso Marquez allerdings auf Rang zwei.

Mit 15 Minuten auf der Uhr kam der Regen nach Termas de Rio Hondo zurück. In der Zeitnahme wechselten die Piloten sich bei der Führung ab, mit Sessionende war es aber Marquez, der sich einmal mehr die Trainings-Bestzeit schnappte. Dahinter reihten sich Johann Zarco und Alvaro Bautista in den Top-3 ein. Vierter wurde Karel Abraham, auf fünf landete Danilo Petrucci. Die Top-10 komplettierten weiterhin Cal Crutchlow, Pol Espargaro, Hafizh Syahrin, Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa. Tom Lüthi wurde 22., Jorge Lorenzo muss ins Q1.

Die Zwischenfälle: Cal Crutchlow ließ sich mit dem Start in die Session eine Menge Zeit. Andere Fahrer hatten bereits sechs und mehr Runden abgespult, da ging der LCR-Pilot erst auf die Strecke. Ein technisches Problem gab es laut Teamchef Lucio Cecchinello nicht.

Ähnlich ging es Pramac-Pilot Jack Miller, der nach einer Outlap wieder in die Box kam und dann dort blieb und abwartete. Fahrer und Team hatten entschieden, dass es unter diesen Bedingungen keinen Sinn macht, auf die Strecke zu gehen. Am Ende raffte sich der Australier mit 20 Minuten auf der Uhr aber doch auf und ging mit Regenreifen auf die Strecke.

Das Wetter: Pünktlich zum dritten Freien Training der MotoGP verzog sich der Regen aus den Moto3- und Moto2-Sessions. Die Temperaturen in der Luft lagen bei lagen im Vergleich zum Vortag nur bei 20 Grad, der Asphalt war nur wenig wärmer. Hier und da war die Strecke aber nach wie vor noch nicht abgetrocknet, weil die Sonne sich hinter Wolken versteckte. Erst in der letzten Viertelstunde kam der Regen zurück.

Die Analyse: Die Bedingungen im dritten Freien Training waren für alle MotoGP-Piloten an diesem Rennwochenende neu. Am Freitag war die Strecke nicht nass gewesen und im Zusammenspiel mit dem neuen Asphalt mussten sich Marquez und Co. erstmal auf neues Terrain wagen. Marquez machte dabei den besten Job und holte sich die Bestzeit der Session.


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