MotoGP

Sepang 2017: Video-Highlights der MotoGP in Malaysia

Die MotoGP steckt voller kleiner Highlights, Dramen und Trägodien. Die besten Szenen vom Malaysia-GP 2017 in Sepang gibt es hier in der Übersicht:
von Tobias Ebner

MotoGP

Fairer Umgang der Titelrivalen: Nach dem Rennen geht auf der Ehrenrunde alles fair zu zwischen Marquez und Dovizioso. Der amtierende Weltmeister gratuliert seinem Rivalen per Handschlag zum Rennsieg beim Malaysia-GP.

Lorenzo begeht den entscheidenden Fehler: Viel wurde zuletzt über Teamorder bei Ducati diskutiert. Das Problem hat sich in Sepang jedoch von selbst gelöst: Jorge Lorenzo hätte sein Bike fast komplett verloren und muss zaubern. Dovizioso schlüpft durch.

Dovizioso auf dem Vormarsch: Die Ducati hatten die beste Pace an diesem Tag, und so war es kein Wunder, dass Johann Zarco seine Führung bald los sein würde. Innerhalb von wenigen Kurven gehen Lorenzo und Dovizioso vorbei.

Marquez vs. Dovizioso auf der Strecke: Zu Rennbeginn kämpften Marc Marquez und Andrea Dovizioso gegeneinander um den dritten Platz auf der Strecke. Marquez nutzt dabei einen Fehler von Dovizioso kompromisslos aus.

Pechvogel Petrucci: Danilo Petrucci hätte in Malaysia um ein Top-Resultat fahren und Ducati so im WM-Kampf helfen können. Doch sein Bike streikt schon auf der Runde in die Startaufstellung. Folge: Wechsel und Start von ganz hinten.

Die Pole-Runde onboard: Dani Pedrosa war am Samstag in Sepang nicht zu bezwingen und fuhr im Qualifying die schnellste Runde des gesamten Wochenendes. Hier seht ihr Pedrosas Pole-Runde noch einmal aus der Onboard-Perspektive:

Marquez findet das Limit: Im Q2 hat es Marquez dann doch mal übertrieben. Auf seiner ersten fliegenden Runde wirft er seine Repsol Honda in der letzten Kurve vor Start-Ziel weg. Bis dahin hatte er Miller schon wieder abgehängt.

Sturz lässt Espargaro zittern: Pol Espargaro war im Q1 gerade auf seiner letzten fliegenden Runde und auf Verbesserungskurs, als er zu Boden geht. Danach musste er nochmal kurz zittern - doch er konnte nicht mehr aus den Top-2 verdrängt werden.

Marquez sucht das Limit: Marc Marquez, wie er leibt und lebt. Jenseits von gut und böse, aber immer irgendwie noch einen Sturz abfangend. Während ihm im FP3 noch die Straße ausging, zeigte er im FP4 einen sehenswerten Save.

Miller hinterlässt Eindruck: Jack Miller hat wie alle MotoGP-Kollegen eine harte Gashand. Klar, dass auch er sich stets am Limit bewegt. So sehr, dass er in Kurve 1 einen dicken, schwarzen Strich nach sich zieht.

Zarco mit Schrecksekunde und Lacher: Johann Zarco stieg im FP2 heftig von seiner Yamaha ab. Damit nicht genug: Beim Versuch, wieder loszufahren, wirft der Franzose sein Motorrad gleich nochmal um. Die beiden Szenen im Replay:

Barbera auf Kollisionskurs: Hector Barbera hat sich im FP2 den Ärger von Maverick Vinales zugezogen. Barbera wollte eigentlich Andrea Iannone überholen, musste dann die Kurve enger als gedacht nehmen und räumte dabei Vinales fast ab.

Vinales mit vier Überholmanövern in einem Aufwasch: Das spricht sicherlich für viel Vertrauen im Nassen! Maverick Vinales lässt im FP2 Hector Barbera, Karel Abraham, Dani Pedrosa und Michael Van Der Mark in ein und dem selben Manöver stehen.

Moto2

Morbidelli feiert Titel: Nach Platz drei im Rennen hat sich Franco Morbidelli diese Party endgültig verdient. Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt darf der Italiener endlich seinen WM-Titel feiern. Auch Valentino Rossi ist mit dabei bei den Feierlichkeiten.

Angriffslustiger Binder: Brad Binder wurde im Laufe des Rennens immer stärker. Wenige Runden vor Schluss verstrickt er Franco Morbidelli in einen Zweikampf um P2 - und setzt sich letztendlich gegen den neuen Weltmeister durch.

Marquez stürzt gleich doppelt: Doppelt hält besser, dachte sich wohl Alex Marquez. Und stürzt in den ersten zwei Runden gleich zwei Mal. Hier gibt es den zweiten Crash im Laufe der zweiten Runde zu sehen:

Massencrash in Kurve eins: Gleich für vier Fahrer war nach der ersten Kurve des Rennens Feierabend: Khairul Idham Pawi, Andrea Locatelli, Axel Pons und Luca Marini. Das Quartett ist ineinander gerauscht. Das Replay zum Massencrash:

Morbidelli ist Champion: Am Sonntag Morgen steht fest: Ja, Lüthis Sturz war die endgültige Entscheidung, Morbidelli ist Moto2-Weltmeister. Nichtsdestotrotz ein verdienter. Grund genug, einmal auf Morbidellis herausragende Saison zu blicken:

Lüthi steigt heftig ab: Ist das die Entscheidung im Titelkampf? Thomas Lüthi muss im Sepang-Qualifying einen wilden Highsider hinnehmen. Danach konnte er sich nicht selbstständig von der Unfallstelle bewegen, musste abtransportiert werden.

Pasini produziert Kernschrott: Das Moto2-Qualifying in Sepang verlief äußerst unglücklich für Mattia Pasini. Gleich zwei Mal stürzte der Italiener. Besonders beim zweiten Sturz in der Doppelrechts von Kurve 7-8 wurde sein Bike in Mitleidenschaft gezogen.

Moto3

Kollision in der letzten Runde: In der letzten Runde des Moto3-Rennens kam es noch zu einem folgenreichen Unfall: Wildcard-Pilot Kasmayudin ist in Kurve 9 Lorenzo Dalla Porta hinten reingerauscht. Dalla Porta musste das Rennen daraufhin aufgeben.

Mirs Rekord-Saison in der Übersicht: Seit Einführung der Moto3-Klasse 2012 hat kein Fahrer so viele Saisonsiege geholt wie Joan Mir. Mir hält jetzt schon bei zehn Erfolgen in 2017. Auf Platz zwei: Brad Binder mit sieben. Die Zahlen in der Übersicht:

Sehenswerte Zweikämpfe an der Spitze: Drei Fahrer haben sich in Sepang im Kampf um den Sieg herauskristallisiert: Jorge Martin, Joan Mir und Enea Bastianini. Das Trio kämpfte mit harten Bandagen um die Vorherrschaft im Rennen.

Monster-Highsider von Suzuki: In den hitzigen Kämpfen der Anfangsphase hat es der Japaner Tatsuki Suzuki übertrieben. Noch in der ersten Runde stieg Suzuki heftig per Highsider von seiner 250er-Honda ab. Luftstand: Gefühlte drei Meter.

Rodrigo sucht vergebens eine Lücke: Bei der Zeitenjagd im Qualifying hat es Gabriel Rodrigo in Kurve 1 übertrieben. Rodrigo sah an der Innenseite eines Rivacold-Piloten eine Lücke, die keine war. Die logische Folge: Nach einer leichten Kollision stieg Rodrigo ab.

McPhee auf Abwegen: Auf der Suche nach den entscheidenden Zeitspänen gehen die Fahrer in allen Klassen auch mal über ans Limit - auch ans Limit der Strecke. So etwa Honda-Pilot John McPhee am Samstag Vormittag im FP3.


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