MotoGP

FP3 in Misano: Marquez vorn, Folger muss ins Q1

Das dritte Freie Training der MotoGP in Misano begann ruhig und wurde am Ende hektisch. Marquez fuhr die einzige 1:32er Zeit, Jonas Folger muss ins Q1.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Bei bestem Wetter kämpften die MotoGP-Piloten um den Einzug ins zweite Qualifying in Misano. Zu Beginn der Session blieb es ruhig, am Ende war es Marc Marquez, der an der Spitze des Feldes ins Q2 einzog. Jonas Folger landete auf Rang 19 und schaffte es damit nicht ins Q2.

Die Platzierungen: Trotz des großartigen Wetters brauchte es etwas Zeit, bis die Piloten an ihre Zeiten vom Vortag herankommen konnten. Der erste Fahrer mit persönlichen Verbesserungen war Suzuki-Pilot Alex Rins, der allerdings nur von Platz 23 auf 21 fuhr. An der Spitze blieb die Top-10 zum Beginn der Session unverändert.

Mit zwölf Minuten auf der Uhr war es Johann Zarco, der den ersten Schritt machte und von Platz zwölf auf zehn sprang. Eine Runde später fing auch Marquez an, Gas zu geben. Das richtige Shootout begann mit vier Minuten auf der Uhr. Marquez sprang mit einer 1:33.190 an die Spitze der Zeitnahme. Diese Zeit drückte der Spanier jedoch eine Runde später noch auf die einzige 1:32er Zeit des Tages. Damit beendete Marquez die Session an der Spitze vor Maverick Vinales, Danilo Petrucci, Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso in den Top-5. Außerdem schafften es Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo, Zarco, Michele Pirro und Aleix Espargaro ins Q2. Jonas Folger wurde nur 19. und muss damit ins Q1.

Die Zwischenfälle: Sam Lowes stürzte mit drei Minuten auf der Uhr in Kurve vier. Dani Pedrosa folgte ihm unverletzt in Kurve zwei nur Augenblicke später. Eine Minute später ging auch Zarco ohne Verletzungen zu Boden.

Das Wetter: Am Samstagvormittag hielten sich die Temperaturen in der Luft bei angenehmen 22 Grad, die Streckentemperaturen lagen ein wenig darüber. Der Himmel zeigte kaum Wolken, mit Regen war nicht zu rechnen.

Die Analyse: Weltmeisterliche Leistung von Marc Marquez! Nach einer größtenteils ruhigen Session drehte das MotoGP-Fahrerfeld in den letzten vier Minuten auf. An die Leistungen vom amtierenden Weltmeister konnte aber niemand herankommen, als einziger Pilot fuhr Marquez in die 1:32er Zeiten. Da konnten auch Vinales und Dovizioso nicht mithalten.


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