Der Deutschland GP am Sachsenring ist immer ein echtes Spektakel. Beliebt bei Fans aus Deutschland und Umgebung, von vielen Fahrern gefürchtet. Nicht nur aufgrund der engen Strecke, sondern auch dank der unvorhersehbaren Wetterbedingungen. Zuletzt zeigte der Wettergott in Assen, wie tückisch das europäische Wetter sein kann. Was erwartet Fahrer und Fans also am Sachsenring? Motorsport-Magazin.com wagt eine Diagnose.

Donnerstag: Stürme und Starkregen in der gesamten Region weichen die Campingplätze am Vormittag so richtig schön auf. Der Nachmittag wird besser, ehe die Regenwahrscheinlichkeit gegen Abend wieder nach oben steigt. Die 20-Grad-Marke siegt das Thermometer allerdings den ganzen Tag nur von unten.

Freitag: Auch wenn am Freitag die Action auf der Strecke beginnt, zeigt sich das Wetter noch nicht von seiner schönsten Seite. Zwischen 15 und 18 Uhr wird die Maximaltemperatur von 19 Grad erreicht, auch mit vereinzelten Schauern ist wieder zu rechnen. Diese sollen aber vor allem am frühen Morgen auftreten. Zu Rennaction-Zeit liegt die Regenwahrscheinlichkeit gerade einmal zwischen 15 und sieben Prozent.

Düstere Aussichten: Wind und Regen begleiten das Rennen an diesem Wochenende -, Foto: Motorsport-Magazin.com
Düstere Aussichten: Wind und Regen begleiten das Rennen an diesem Wochenende -, Foto: Motorsport-Magazin.com

Samstag; Samstag kommt endlich die Sonne raus und es wird warm! Den ganzen Tag soll es trocken bleiben. Zu Qualifying-Zeit der MotoGP erreicht die Luft sogar Spitzenwerte von deutlich über 20 Grad.

Sonntag: Pünktlich zum Rennsonntag dürften sich die Regenwolken über dem Sachsenring leider wieder zurück melden. Zwar knackt das Thermometer zu den Rennen der drei Klassen (ab 11 Uhr) vermutlich wieder die 20-Grad-Marke, doch mit dem Beginn des Moto2-Rennens steigt auch die Regenwahrscheinlichkeit wieder massiv an. Die Chancen auf ein nasses MotoGP-Rennen liegen nach aktuellen Schätzungen der Meteorologen bei fast 50 Prozent.