MotoGP

Iannone hofft, dass die Schulter durchhält - Spies fühlt sich endlich wieder gut

Ben Spies kehrt in Indianapolis endlich wieder ins Grand-Prix-Geschehen zurück. Während der Amerikaner wieder fit ist, leidet sein Teamkollege noch.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Nach langer Verletzungspause kehrt Ben Spies beim Heimrennen in Indianapolis auf die Strecke zurück. "Man muss schon sagen, dass das Jahr bisher hart war. Es fühlt sich so gut an, schließlich zurück zu sein und nun kann ich wieder auf das Bike zurück und fahren und muss niemandem mehr wie zu Saisonbeginn sagen, dass wir zum Fahren bereit sind, denn zu dieser Zeit waren wir niemals auch nur in der Nähe von 100 Prozent", gab er zu.

Ich freue mich darauf, denn die Pause war zu lang
Ben Spies

Nun beginne für den Amerikaner die Saison erst richtig. "Ich freue mich darauf, denn die Pause war zu lang. Ich bin seit Mugello kein Motorrad mehr gefahren und es war wirklich im letzten Jahr, als wir das letzte Mal schnell auf einem Bike waren, also müssen wir wieder in Form und langsam zurückkommen", fuhr Spies fort. Der Indianapolis Motor Speedway sei die ideale Strecke, um zurückzukehren. "Ich habe hier gute Erinnerungen. Ich freue mich einfach, zurück zu sein, zu versuchen, in jeder Session schneller zu sein und dann zu sehen, wo wir am Sonntag landen können."

Auf dem Wochenende will Spies dann in den nächsten Wochen aufbauen. "Für mich war der Saisonstart nichts. Es fühlte sich an, als würde man auf einem Bike fahren, das man geradeso aufrecht halten kann. Es war grausam und wir haben am Ende mehr Schaden gemacht und uns selbst zu weit zurückgeworfen. Es ist typisch für Sportler, zu versuchen, schon zu früh zurückzukommen, aber nun kann ich sagen, dass wir zum Fahren bereit sind. Wir müssen nur wieder auf Tempo kommen, was ein bisschen - aber nicht zu lange - dauern könnte und wir werden sehen, wie es läuft."

Allgemein fühle ich mich ziemlich gut, aber die Schulter ist offensichtlich noch nicht bei 100 Prozent
Andrea Iannone

Andrea Iannones Pause war etwas kürzer. "Allgemein fühle ich mich ziemlich gut, aber die Schulter ist offensichtlich noch nicht bei 100 Prozent. Es war undenkbar nach so kurzer Zeit wieder in Form zu sein und im Moment weiß ich noch nicht, wie es laufen wird", erklärte der Italiener, der das letzte Rennen in Laguna Seca nach einem Sturz auf dem Sachsenring ausgelassen hatte. "Die Bewegungen, die ich normalerweise auf dem Bike mache, sind nicht die gleichen wie jeden Tag. Sicherlich wird mir die Clinica Mobile mit besten Behandlungen helfen, dass ich mich gut fühlte: Vielleicht brauche ich Schmerzmittel und Taping, aber wir werden sehen."

Iannone bereue es nicht, dass er den neunten Grand Prix in Laguna Seca ausgelassen hat, obwohl er dort zuvor noch nie gefahren ist. "Aber ich brauchte diese Tage, um mich zu erholen. Nun werden wir die zweite Saisonhälfte beginnen. Ich hoffe, dass ich keine weiteren Verletzungen davontragen werde, für drei aufeinanderfolgende Rennen gewappnet bin und dass die Schulter mir erlaubt, gut zu fahren", ergänzte der Pramac-Pilot.


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