Nicky Hayden schaffte am Freitag in Jerez die sechstschnellste Zeit. Er äußerte: "Nachdem ich den Test in Valencia verpasst hatte, musste ich in Malaysia Schadensbegrenzung betreiben, wo ich nicht stark war, besonders beim ersten Test. Es war schön, heute wieder auf das Bike zu steigen und sich dabei fast 100 prozentig fit zu fühlen. Es fühlte sich hier gut an und ich konnte den ganzen Tag fahren und wurde Sechster, was nicht schlecht ist, obwohl die Lücke natürlich noch zu groß ist."
Der Start sei gut gewesen, allerdings ist sich der Amerikaner sicher, dass er sich im Vergleich zu den Fahrern an der Spitze noch nicht gut genug verbessert habe. "Es ist ein bisschen frustrierend, obwohl wir viele Daten sammeln konnten, weil wir den ganzen Tag durchgefahren sind ohne Millionen von verschiedenen Einstellungen zu probieren und wir haben ein paar gute Ideen für morgen. Natürlich ist unser Ziel, näher an die Führenden heranzukommen, besonders mit den Rundenzeiten."
Valentino Rossi schloss den Tag auf Rang neun ab und verlor fast zwei Sekunden auf die Bestzeit. "Wir haben heute einige Dinge gelöst, aber nichts wichtiges, was der Kurveneingang ist, besonders in den schnellen Abschnitten der Kurve. Ich konnte da einfach nicht prägnant fahren und daher kommt auch die Mehrzahl unseres Rückstands. Ich kann die Front nicht richtig belasten, um schnell hineinzufahren, also nehmen wir nicht genug Speed mit in die Kurve und deshalb sind wir weit von der Spitze weg", sagte der Italiener zu den Problemen.
Am Ende habe er ein besseres Setting gefunden und konnte meine schnelle Zeit noch einmal auf abgenutzten reifen wiederholen. Allerdings war es da schon fast zu spät, da die Streckentemperatur bereits wieder sank. "Also entschieden wir morgen daran weiterzuarbeiten, denn wir denken, dass da Spielraum ist. Nicky ist heute besser gefahren und wir müssen die Lücke auch verkleinern."

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