John Hopkins, der an diesem Wochenende für Suzuki in Malaysia startet, zeigte am Freitag mit dem 14 Rang bereits, dass er das Fahren in der Königsklasse seit Brünn nicht verlernt hat. "Heute ging es nur darum, mit dem Bike klarzukommen und mein Vertrauen wieder aufzubauen, um eine MotoGP Maschine fahren zu können. Hauptsächlich wollte ich zu den Reifen Vertrauen finden, denn es war nicht wie in Jerez und Brünn, wo mir die Reifen ein gutes Feedback gaben und ich mich schnell daran gewöhnen konnte", erklärte er.

Besonders die Feuchtigkeit und Hitze machen dem Amerikaner bei der Gewöhnung an die Reifen zu schaffen, das Hinterrad drehe ab und an durch und der Grip sei sehr gering. "Es hat nicht so viel mit Problemen zu tun, es geht hauptsächlich darum, sich an die Funktionsweise zu gewöhnen und das Motorrad zur rechten Zeit aus den Kurven wieder aufzurichten", ergänzte er.

In einigen Abschnitten der Strecke fühle sich Hopper sehr stark. "Aber beim Herausfahren aus den Kurven bin ich noch nicht wirklich da, wo ich hin will, was besonders an meiner Fahrtechnik liegt", gab er selbstkritisch zu. Dennoch schätzte Hopkins den Tag nicht allzu schlecht ein. "Ich denke, wir können uns morgen noch viel verbessern. Ich werde diese Nacht über die Strecke nachdenken und ich freue mich auf den Rest des Wochenendes."