Die Bedingungen hätten schwerer nicht sein sein können. Die enorme Luftfeuchtigkeit machte den Piloten mächtig zu schaffen. Cal Crutchlow stöhnt: "Die Luftfeuchtigkeit war unglaublich und ich bin froh, dass ich so viele Trainingskilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt habe, weil das war da draußen ein echter Fall von 'Überleben der Stärksten'."
Mit seinem Top-10-Ergebnis ist Crutchlow zufrieden, betont aber auch: "Es hätte ein kleines bisschen besser sein können, aber ich wurde gerade noch auf den letzten Metern von Barbera geschlagen." Dieser hatte ihn in der 25. Runde noch abgefangen, Crutchlows Gegenangriff scheiterte am Material: "Ich habe alles gegeben was ich konnte, um ihn zu kriegen, aber ich hatte leichte Schwierigkeiten mit dem Hinterreifen." Das habe er vor allem am Kurveneingang gespürt, letztlich blieb er auf der Ziellinie den Wimpernschlag von Zehntelsekunden zurück.
Zusätzlich sei Barberas Motorrad noch etwas schneller gewesen, so dass Crutchlow keine letzte ernstzunehmende Attacke mehr starten konnte. Bei den Superbikes im vergangenen Jahr sei seine Pace noch gut genug für die fünfte Position gewesen, in diesem Jahr habe es nur für Rang Zehn gereicht. "Das zeigt einfach, wie sehr die Geschwindigkeit angezogen hat und wie hart es in der MotoGP zugeht", zollt Crutchlow der Königsklasse Respekt

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