Randy de Puniet qualifizierte sich am Freitag für die zehnte Position in Assen und damit auserhalb der vierten Reihe. "Schlecht, denn ich habe die vierte Startreihe nur um wenige Zehntel verpasst", ärgerte er sich. Der Franzose ergänzte: "Im Moment ist es unmöglich, besser zu sein, also müssen wir weiter arbeiten, um das Gefühl zum Motorrad zu verbessern. Im Vergleich zu den letzten Rennen hat es sich aber bereits verbessert, besonders in Silverstone."

Für den Rennsamstag hat sich de Puniet vorgenommen, seine Startposition bis ins Ziel zu verteidigen. "Aber ich werde versuchen, nicht zu hart zu pushen und anstelle dessen die Möglichkeiten nutzen, die ich bekomme. Mein Ziel ist es, die Lücke zu den anderen Satelliten-Ducati zu schließen und die Probleme mit dem Bike nach und nach zu verringern."

Für Loris Capirossi sieht es hingegen ganz schlecht aus, er stürzte in der Qualifikation, kugelte sich die Schulter aus und verletzte sich an einer Rippe und wird daher am Samstag in Assen nicht starten. "Es gibt nicht viel zu sagen. Es macht nicht gerade Spaß bei hoher Geschwindigkeit vom Motorrad zu fliegen", äußerte der Italiener missmutig. Dennoch fühle er sich mittlerweile schon etwas besser. "Ich bin an meinem besten Punkt gestürzt, ich wäre nicht schneller gewesen, aber durch das Problem in den Linkskurven, das wird schon am Morgen im Freien Training hatten, habe ich die Kontrolle verloren."

Capirossi wird am Samstag nach Monte Carlo zurückkehren und sich in zwei Tagen weiteren Untersuchungen unterziehen, um seinen Zustand besser einschätzen zu können.