Marco Simoncelli verpasste auch in Silverstone sein erstes Podium in der Königsklasse. Er stürzte an dritter Stelle liegend, das Rennen war damit für den Italiener gelaufen. "Ich bin total aufgelöst, denn es scheint als würde jedes Mal, wenn wir bereit für ein gutes Rennen sind, irgendjemand etwas dagegen haben", ärgerte sich der Lockenschopf.

Zu seinem Sturz erklärte Simoncelli: "Ich hatte in dieser Kurve schon vorher mal ein Problem, deshalb habe ich versucht vorsichtiger zu sein, aber die Front klappte einfach ein und ich lag wieder auf dem Boden und konnte das Podium verabschieden. Ich bin bitter enttäuscht!" Er ergänzte: "Nun fahre ich geknickt nach Hause, aber morgen muss ich wieder anfangen, an Assen zu denken, in der Hoffnung, dass die Pechsträhne dann einmal vorbei ist."

Sein Teamkollege Hiroshi Aoyama sicherte auf dem neunten Rang wichtige Punkte. "Es war schon am Morgen im Warm-Up schwierig, unter den nassen Bedingungen ein Gefühl für das Motorrad zu entwickeln, aber als immer mehr Runden im Rennen verstrichen, fühlte ich mich immer wohler", erklärte er. Der Japaner war mit dem Endergebnis nicht ganz zufrieden, schloss aber: "Dafür haben wir wertvolle Erfahrungen im Nassen gemacht, die uns dabei helfen wird, auch in Zukunft ein gutes Setup zu finden. Hoffentlich sind wir beim nächsten Mal besser."