Das Yamaha Tech 3-Team musste in Barcelona am Montmelo mit nur einer Maschine ausrücken, da Colin Edwards verletzungsbedingt nicht am Rennen teilnehmen konnte. Für seinen britischen Teamkollegen Cal Crutchlow lief es dafür umso besser. Er holte nicht nur den siebten Platz, sondern auch sein bestes Ergebnis in der MotoGP.
"Dies ist mein bestes MotoGP-Ergebnis und natürlich bin ich damit sehr zufrieden", sagte Cal Crutchlow der in der Gesamtwertung nun 30 Punkte hat. "Allerdings hätte ich mir ein etwas spannenderes Rennen gewünscht. Für den Großteil des Rennens war es eine Herausforderung an die Konzentration, nachdem ich einmal an Nicky vorbei war. Ich konnte schnell zu ihm aufschließen, aber danach war mein Hinterreifen schon ziemlich hinüber."
Eine weitere Herausforderung stellten aber auch die Regentropfen und die weißen Flaggen dar, die für Verunsicherung sorgten. "Durch die Regentropfen wurde es schon schwieriger, aber die weiße Flagge wurde ja gleich geschwenkt, als ob ein Monsun über die Strecke kommen würde. Ein Teil von mir hat sich eigentlich schon auf ein Flag-to-Flag Rennen gefreut, denn dann hätte ich mit der vorderen Gruppe mitkämpfen können, aber der Regen wurde nicht stärker", erklärte Crutchlow.
"Ich konnte mich von Nicky absetzen und kam 26 Sekunden hinter Casey ins Ziel, das ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ich hier noch nie gefahren bin. Das Ergebnis gibt mir auf jeden Fall positive Energie und ich freue mich auf Silverstone. Die Fans werden sicher toll", freute er sich auf sein Heimrennen, das er bei den Superbikes im letzten Jahr gewinnen konnte.
Auch sein Teamchef Herve Poncharal freute sich über die Leistung seines Schützlings: "Der siebente Platz ist ein gutes Ergebnis für Cal, mehr können wir nicht verlangen. Die sechs Fahrer vor ihm sind alle auf einer Werksmaschine unterwegs gewesen. Mit einem besseren Start hätte er noch gegen Simoncelli kämpfen können. Man vergisst leicht, dass er ein Rookie ist."

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