Viel Abwarten war am Freitag in Barcelona für Randy de Puniet und Loris Capirossi angesagt. Beide trauten den feuchten Bedingungen zu Beginn des Nachmittags-Trainings nicht ganz, weswegen sie nur wenige Runden drehten. Capirossi riskierte auf dem leicht nassen Untergrund immerhin einige Umläufe, letztendlich konnte er aber wie sein Teamkollege die Zeit des Vormittags nicht verbessern. In der Tageswertung trafen sich die Ducati-Satellitenfahrer auf den Plätzen elf und zwölf.
De Puniet beklagte nach getaner Arbeit, dass das Wetter nicht mehr zugelassen hatte, denn am Morgen hatte er vor allem an den Kurvenausgängen Probleme mit der Front seiner Maschine gehabt. "In der zweiten Session hatten wir dann andere Probleme. Ich kann ehrlich nicht verstehen, was passiert ist, aber das Gefühl mit der Maschine war in den beiden Sessions genau das Gegenteil. Wir müssen dieses Problem lösen, oder wir werden am Sonntag Schwierigkeiten haben", sagte der Franzose.
Im Nassen besser
Auch Capirossi hatte einiges zu klagen und begann damit beim Wetter. Denn er hätte sich durchaus ein wenig mehr Hilfe von den Bedingungen erhofft. "Wir, die jüngst ohnehin mehr Probleme als die Anderen hatten, müssen doppelt so hart arbeiten. Ich muss zugeben, dass wir im Nassen besser unterwegs sind. Ich verneine nicht, dass ich morgen vielleicht auch besser sein könnte. So oder so, wir arbeiten gut und wir müssen das weiter tun. Ich habe das richtige Gefühl mit der Maschine", fand er dann doch noch versöhnliche Worte.
Auch auf Technikerseite war der Tag nicht besonders befriedigend gewesen. De Puniets Strecken-Ingenieur Marco Rigamonti meinte, es sei schwierig gewesen, Schlüsse aus den Trainings zu ziehen. "Wir wissen nicht, ob einige der Änderungen funktionierten oder nicht. Das Problem mit der Front vom Morgen verschwand am Nachmittag, aber dann trat ein anderes auf", klagte er. Rigamonti wollte herausfinden, ob andere Fahrer ähnliche Probleme wegen der Streckenbedingungen gehabt hatten. "Sollte sich der Regen morgen zurückhalten, werden wir daran arbeiten, das Problem zu beseitigen."

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