Das Pramac Racing Team holte in Katar einen traurigen Titel: Paradebeispiel wie ein Auftakt nicht laufen sollte. Weder der Franzose Randy de Puniet, noch der Italiener Loris Capirossi sahen das Ziel. Während de Puniet schon in der ersten Runde stürzte bekam auch Capirossi etwas ab und musste Ende der zweiten Runde aufgeben.

"Mir tut der Sturz leid und ganz besonders das ich das Pech hatte, meinen Teamkollegen dabei zu treffen", schilderte de Puniet nach seinem Highsider. Dabei wurde seine Ducati hoch in die Luft geschleudert und traf den Kupplungshebel von Capirossi, der dabei glimpflich davon kam. Röntgenaufnahmen seiner Hand brachten nur starke Prellungen aber keine Brüche hervor.

"Der Hinterreifen war vielleicht auf der linken Seite noch etwas kalt und sobald ich das Gas am Motorrad aufriss, war ich auch schon hoch in der Luft und lag plötzlich da", erklärte de Puniet weiter. "Es ist wirklich eine Schande, denn wir waren nach einem guten Warmup zuversichtlich. Das Einzige, was wir jetzt tun können, ist, an Jerez zu denken, um dort dieses unglückliche Wochenende von hier vergessen zu machen."

Teamkollege Capirossi war nicht minder enttäuscht. "Aber im Rennsport kann so etwas passieren", zeigte sich der 37-Jährige fair. "Besonders tut mir leid, dass das mit meinem neuen Teamkollegen zusammen passieren musste, obwohl ihn keine Schuld trifft. Noch einmal: Es kann im Rennsport alles passieren. Ich hoffe, dass sich das Blatt nun wendet und wir das nächste Mal mehr Glück haben. Das einzig Positive ist, dass die Hand nicht gebrochen ist. Ich hatte große Schmerzen und hatte etwas Sorge, aber ich werde in Jerez sein!"