MotoGP

Top Ten sind weit weg - Verhaltene Gefühle bei Pramac

Weder Aleix Espargaro noch Mika Kallio konnten im Qualifying der MotoGP in Motegi glänzen. Die Startplätze 13 und 16 sprangen heraus.
von Toni Börner

Motorsport-Magazin.com - "Wir haben es versucht", seufzte Rookie Aleix Espargaro, nachdem in der Qualifikation nicht mehr als Startplatz 13 drin gewesen war. "Heute morgen war die Situation noch akzeptabel, aber heute Nachmittag, als es wirklich wichtig war, konnten wir die Rundenzeiten nicht so verbessern, wie wir das erwartet hatten. Es ist schade."

"Ich mag Strecken mit schnellen Kurven und mit hartem Bremsen und Beschleunigen, genau wie hier. Ich hoffe morgen nun auf einen guten Start und ich werde dann versuchen, mit den schnellsten Fahrern mitzuhalten und so viele Punkte wie möglich zu holen."

Kallio mit roter Laterne

Mika Kallio kommt derweil aus seinem Formtief einfach nicht heraus. Der Finne markierte erneut die rote Laterne und das nur allzu deutlich. Auf die Bestzeit von Polesetter Andrea Dovizioso verlor er runde zweieinhalb Sekunden, auf den Vorletzten, Hector Barbera, war es fast eine ganze Sekunde.

"Ich kann einfach kein Gefühl mit dem Motorrad finden", so der 27-jährige Pramac Pilot. "Ich bekomme nicht das Vertrauen, welches ich zum hart pushen brauche, wie immer. Letzter zu sein mit einer Sekunde Rückstand auf den Fahrer vor mir, das ist richtig frustrierend. Es tut mir auch für die Jungs im Team leid, die mit so einer Leidenschaft und Entschlossenheit dabei sind."

"Ich denke nicht, dass ich ein Letzter-Platz-Fahrer bin und morgen werde ich das für meine Mannschaft beweisen."


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