Moto2

Moto2-Qualifying in Misano: Pasini auf Pole, Cortese in Top-15

Mattia Pasini setzte sich beim Moto2-Qualifying in Misano durch und startet von der Pole. Aegerter und Lüthi stark, Cortese schafft es in die Top-15.
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Mattia Pasini ist derzeit im Qualifying eine unbezwingbare Macht. Beim Abschlusstraining zum San Marino GP in Misano erreichte Pasini erneut die Pole-Position, es ist schon die vierte in Folge. Auch die Schweizer Piloten Dominique Aegerter und Thomas Lüthi waren stark unterwegs, Sandro Cortese schaffte es immerhin in die Top-15.

Die Platzierungen: Zu Beginn der Session sorgten Aegerter und Lüthi zwischenzeitlich für eine Schweizer Doppelführung. Nach einer ersten Zeitenjagd in der ersten Viertelstunde bildeten Morbidelli, Aegerter, Nakagami, Pasini und Lüthi die Top-5. Sandro Cortese lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 16. Nachdem im zweiten Drittel des Qualifyings wieder an der Rennpace gearbeitet wurde, gab das Feld am Schluss nochmal ordentlich Gas.

Am Ende sicherte sich Pasini mit einer 1:37.390 die Pole-Position für den San Marino GP in Misano. Zusammen mit ihm aus der ersten Reihe starten Morbidelli und Aegerter. In Reihe zwei stehen Baldassarri, Nakagami und Bagnaia. Die dritte Reihe besteht aus Lüthi, Corsi und Oliveira, Quartararo beschließt die Top-10. Sandro Cortese wurde letztlich 13.

Die Zwischenfälle: Den ersten Sturz der Session leistete sich Tetsuta Nagashima, der die Kontrolle über sein Motorrad in Turn 14 verloren hatte. Sechs Minuten vor Schluss ging Stefano Manzi in Turn 8 zu Boden.

Das Wetter: Ganz so schön wie noch im 4. Freien MotoGP-Training und im 1. MotoGP-Qualifying ist das Wetter in Misano Adriatico nicht mehr. Der Wind hat an der Adriaküste etwas Fahrt aufgenommen, außerdem lassen sich nun erste Wolken blicken. Die Temperaturen waren dennoch ideal für eine Zeitenjagd des Moto2-Feldes. 25 Grad Celsius in der Luft und 35 Grad Celsius auf der Strecke wurden gemessen.

Die Analyse: An Mattia Pasini gab es im Qualifying einfach kein Vorbeikommen. Der Italiener paarte Speed mit Konstanz und scheint so als Top-Favorit auf den Sieg ins Rennen zu gehen. Franco Morbidelli musste sich dagegen schon strecken. Ganz stark unterwegs ist wieder Dominique Aegerter, den man im Rennen auf jeden Fall auf der Rechnung haben muss.


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