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24h Daytona: Corona-Vorfall - Strafe für Mercedes-Kundenteam

Ein positiver Corona-Test sorgt für einen kurzfristigen Fahrerwechsel beim 24-Stunden-Rennen in Daytona. Strafe für Team um deutsches GT-Ass Maxi Buhk.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen beim 24-Stunden-Rennen von Daytona an diesem Wochenende. Michael De Quesada ist wenige Stunden vor dem Rennstart am Samstag (im Live-Ticker von Motorsport-Magazin.com) positiv auf das Virus getestet worden und musste seine Teilnahme absagen.

Der 21-jährige US-Amerikaner hätte beim US-Klassiker eigentlich für das Mercedes-Kundenteam Alegra Motorsports (GTD-Klasse) unter anderem mit dem deutschen GT-Ass Maxi Buhk an den Start gehen sollen.

De Quesada wurde kurzfristig durch Ersatzmann Mike Skeen ersetzt, der sein viertes 24-Stunden-Rennen in Daytona ohne jegliche Trainingszeit bestreiten muss. Da sich der Fahrerwechsel nach dem Ablauf der Deadline für die finale Präsentation der Startaufstellung ereignete, erhielt der #28 Mercedes-AMG GT3 von Alegra Motorsports eine Durchfahrtsstrafe kurz nach Rennbeginn.

De Quesada war der erste Fahrer, der seit dem Ausbruch der Pandemie während einer Veranstaltung der US-amerikanischen IMSA-Serie positiv auf Covid-19 getestet wurde. "In Folge des IMSA-Protokolls hat er das Gelände verlassen und sich in Selbstisolation begeben", teilte das Team nach dem bekanntgewordenen Vorfall in seinen sozialen Medien mit. "Wir wünschen Michael gute Besserung."

Einen Corona-Vorfall gab es bereits vor dem Auftakt der langen Rennwoche in Daytona. Das Team Black Swan Racing musste seine Teilnahme komplett absagen, nachdem Tim Pappas, Teamchef und Fahrer in Personalunion, positiv auf das Virus getestet worden war.

Pappas soll sich kurz zuvor während des 24-Stunden-Rennens in Dubai angesteckt haben. Black Swan Racing hatte geplant, einen Porsche 911 GT3 R in der GTD-Kategorie einzusetzen. Neben Pappas waren Larry ten Voorde, Patrick Pilet und Patrick Lindsey auf dem Neunelfer eingeplant.


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