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Formel E

BMW-Neuzugang Lucas Auer im Test-Fieber: Von Formel E zu DTM

DTM-Rückkehrer Lucas Auer testet beim Rookie-Test in Marrakesch zum ersten Mal ein Formel-E-Auto. DTM hat Priorität für die BMW-Neuverpflichtung.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Von Test zu Test: BMW-Neuzugang Lucas Auer nutzt die rennfreie Zeit in diesen Wochen ausgiebig. Der Österreicher bestreitet den Rookie-Test der Formel E in Marrakesch einen Tag nach dem fünften Saisonrennen (29. Februar 2020) auf der semi-permanenten Rennstrecke. Weiter geht es für Auer im Anschluss bei den DTM-Testfahrten vom 16. bis 18. März, wo er vom Formel- zurück in den Tourenwagen wechselt.

"Natürlich hat für mich die DTM absolute Priorität, und ich kann es kaum erwarten, in Monza das erste Mal im BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen", sagt Auer. "Aber bis dahin ist der Formel-E-Test eine fantastische Gelegenheit, etwas für mich völlig Neues kennenzulernen. Die Vorbereitung im Simulator hat mich schon sehr neugierig gemacht. Ich bin gespannt, wie sich das Fahrzeug in Marrakesch auf der Strecke anfühlen wird."

In Marrakesch wechselt sich Auer während des Testtages mit dem hierzulande unbekannten Kyle Kirkwood ab. Der 21-jährige US-Amerikaner startet dieses Jahr in der Indy Lights Rennserie und zählt zum Kader von BMW-Partner Andretti.

Der Rookie-Test, bei dem nur Fahrer antreten dürfen, die noch kein Rennen in der Formel E bestritten haben und die nicht über eine E-Lizenz verfügen, erstreckt sich über den gesamten Tag. Eine wertvolle und seltene Gelegenheit für die Teams, Kilometer unter realen Bedingungen abzuspulen.

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Auers letzte Einsätze im Formelsport liegen nicht weit zurück. In der Saison 2019 ging der Neffe von DTM-Chef Gerhard Berger in der japanischen Super Formula an den Start. Für das Team B-MAX with Motopark erzielte Auer einen Podestplatz und schloss die Saison als Neunter ab.

Für 2020 holte BMW Auer in die DTM zurück. In der Tourenwagenserie trat der 25-Jährige zuvor von 2015 bis 2018 für Mercedes an, bevor er sich im Zuge des Ausstieges der Stuttgarter zwischenzeitlich verabschiedete. In 73 DTM-Rennen errang Auer für die Marke mit dem Stern vier Siege, insgesamt zehn Podiumsplatzierungen und neun Pole Positions.


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