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Formel 3

Formel 3, David Schumacher: Erst Führung, dann Ausfall

Ereignisreiches zweites Formel-3-Rennen in Barcelona: David Schumacher scheidet als Führender nach Kontakt mit Enzo Fittipaldi aus.
von Lukas Wunderlich

Motorsport-Magazin.com - Das zweite Formel-3-Rennen in Barcelona sorgte bei einigen Fahrern für lange Gesichter. David Schumacher führte das Rennen bis Runde 15 an, schied aber nach einer Kollision mit Enzo Fittipaldi aus. Auch kurz vor Schluss kollidierten die beiden Führenden und verschenkten ihr Podium.

Startaufstellung: Rennsieger Alexander Smolyar startete aufgrund des Reverse Grid von P12. Der Deutsche David Schumacher beendete das Rennen am Vormittag auf dem elften Platz und ging aus der ersten Reihe von P2 neben Polesitter Enzo Fittipaldi in den zweiten Lauf des Tages.

Startphase: David Schumacher konnte seinen zweiten Platz nach dem Start halten, bis das Rennen von einem Safety Car unterbrochen wurde. In Kurve zwei landeten Formel-3-Vizemeister Logan Sargeant und Vormittagssieger Alexander Smolyar im Kies.

Rennverlauf: Auch beim Restart gelang es dem Deutschen, mit Fittipaldi mitzuhalten. In Runde 13 zog er dann mit dem offenen DRS Flügel an ihm vorbei und übernahm die Führung. Die Spitze hielt weiterhin zusammen, zeitweise trennten die besten sechs Fahrer lediglich 1,8 Sekunden.

In Runde 15 rückte erneut das Safety Car aus. Grund dafür war der Ausfall von David Schumacher, der nach einem Kontakt mit Enzo Fittipaldi in die Bande flog. Auch Fittipaldi war gezwungen, sein beschädigtes Auto einige Kurven später abzustellen. Dadurch übernahm HWA Pilot Matteo Nannini die Führung.

Schlussphase: Fünf Runden vor Rennende erfolgte der Restart. Matteo Nannini behielt die Führung vor den beiden Prema Piloten Dennis Hauger und Oliver Caldwell. In Runde 20 kam das Déjà-vu für die beiden Führenden. Im Zweikampf verloren beide Autos nach einem Dreher von Nannini in der ersten Kurve den Frontflügel.

Profiteur der Vorfälle war Oliver Caldwell, er gewann das zweite Rennen in Barcelona, hinter kreuzten Victor Martins und Frederik Vesti die Ziellinie auf den Rängen zwei und drei. Auch Juan Manuel Correa konnte bei seinem Comeback nach seinem schweren Unfall im Jahr 2019 mit Platz 10 einen Zähler mitnehmen.


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