Formel 2

Formel 2 Abu Dhabi: News-Ticker zum finalen Wochenende

In Abu Dhabi bestreiten die Formel 2 und GP3 die finalen Rennwochenenden. George Russell ist Meister der Formel 2, Anthoine Hubert ist GP3-Champion.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Formel 2 und GP3 Abu Dhabi 2018: Der Zeitplan

Freitag, 23. November:
07:15 Uhr: Freies Training (GP3)
08:30 Uhr: Freies Training (Formel 2
12:10 Uhr: Qualifying (GP3))
16:00 Uhr: Qualifying (Formel 2)

Samstag, 24. November:
09:30 Uhr: Rennen 1 (GP3)
15:40 Uhr: Rennen 1 (Formel 2)

Sonntag, 25. November:
09:10 Uhr: Rennen 2 (GP3)
10:35 Uhr: Rennen 2 (Formel 2)

Formel 2 - Rennen 2:
George Russell verpasst im letzten Rennen die Chance auf einen neuen Rekord an Siegen in einer Saison. Von Startplatz acht reichte es am Ende nur zur vierten Position. Antonio Fuoco fuhr derweil ein überlegenes Rennen. Von der zweiten Position übernahm er bereits vor der ersten Kurve die Führung und gab sie den Rest des Rennens nicht wieder ab. Er siegte vor Lando Norris und Roberto Merhi.

GP3 - Rennen 2:
Nikita Mazepin trägt sich als letzter Sieger der GP3 in die Geschichtsbücher ein. Jake Hughes und der von Platz neun gestartete Simo Laaksonen fuhren aufs Podest. Für den Rookie aus Finnland ist es das erste Podium in der GP3.

Das Virtual Safety Car kam nach einer turbulenten ersten Rennrunde zum Einsatz, in der es zwei Unfälle mit mehreren Fahrzeugen gab. Zunächst kollidierten Leo Pulcini, Champion Anthoine Hubert und David Beckmann. Für Hubert und Beckmann war das Rennen beendet, Pulcini kam als Zwölfter ins Ziel. Außerdem schieden Pedro Piquet und Jannes Fittje in der ersten Runde aus.

Formel 2 - Rennen 1:
Mit dem Sieg im Samstagsrennen sicherte sich George Russell den vorzeitigen Formel-2-Titel in der Saison 2018. Artem Markelov und Luca Ghiotto komplettierten das Podium. Roberto Merhi sicherte sich mit Position acht die Pole Position für das Sonntagsrennen. Das Rennen selbst begann schon mit einem spektakulären Unfall beim Start, den aber alle Piloten unbeschadet überstanden.

GP3 - Rennen 1:
Anthoine Hubert feierte nach dem Samstagsrennen in Abu Dhabi, dem vorletzten der Saison 2018, den Titel. Platz drei reichte dem Franzosen zum Titelgewinn. Sein einziger verbliebener Konkurrent, Polesetter Nikita Mazepin, fiel aufgrund einer Strafe auf Rang fünf zurück.

Leo Pulcini gewann das Samstagsrennen in Abu Dhabi vor David Beckmann, der sich von Startplatz sechs auf Rang drei nach vorne kämpfte und dabei sehenswerte Zweikämpfe ablieferte. Durch die Strafe gegen Mazepin, der als Zweiter die Ziellinie überquerte, wurde Beckmann Zweiter.

Formel 2 - Qualifikation:
Bereits am Freitag sichert sich George Russell eine exzellente Ausgangssituation für den Titelgewinn. Mit der Pole Position für das erste Rennen ist er seinem Ziel noch einen Schritt näher gekommen, zumal Alexander Albon als sein härtester Konkurrent nur von der achten Startposition ins Rennen geht. Wenn der Brite am Samstag Punkte einfährt, dann ist der Titel damit eigentlich schon sicher.

Die Temperaturen hielten sich auf einem hohen Niveau, obwohl die Sonne bereits unterging. Während Russell bereits früh rausfuhr, ließen sich Nyck de Vries und Nicholas Latifi viel Zeit und fuhren erst raus, als die Konkurrenz wieder an der Box war. Das brachte ihnen kurzzeitig Bestzeiten ein, doch am Ende war es doch Russell, der sich die Bestzeit sicherte.

GP3 - Qualifikation:
In letzter Sekunde sicherte Nikita Mazepin die Pole Position für das erste Rennen der GP3 in Abu Dhabi. Mit weniger als einer Zehntelsekunde Vorsprung reichte seine Zeit von 1:54.885 Minuten aus, den Rückstand in der Meisterschaft auf Anthoine Hubert auf nur noch 27 Zähler zu verkürzen, während noch 44 Punkte zu holen sind.

Zu Beginn der Qualifikation mussten sich die Piloten aber erst einmal auf die neue Situation einschießen, denn der Asphalt war deutlich wärmer als noch im Training. Der Kampf an der Spitze begann mit dem Umschalten der Ampel auf grün. Mazepin, Hubert und Jake Hughes wechselten sich zahlreiche Male an der Spitzenposition ab. Mit seiner letzten Runde gelang es Mazepin dann, die Spitzenposition zu halten, nachdem sich Hubert nicht noch einmal verbessern konnte.

Der Franzose belegt damit nur den dritten Startplatz hinter Leonardo Pulcini. Hughes, Callum Ilott, David Beckmann, Giuliano Alesi, Ryan Tveter, Simo Laaksonen und Juan Manuel Correa runden die Top-Ten in der Startaufstellung für den ersten Lauf ab.

Formel 2 - Freies Training:
George Russell ist auf dem besten Weg zum Titel. Der Brite setzte im ersten Training auch schon die Bestzeit mit 1:51.720 Minuten vor Antonio Fuoco und Luca Ghiotto. Titelrivale Alexander Albon belegte im ersten Training nur die neunte Position. Lando Norris setzte als Erster eine Beszeit, doch Fuoco übernahm die Spitze früh und hielt sich zumindest für die erste Viertelstunde.

Die Session an sich war relativ ruhig mit wenig Ausrutschern und Drehern. Robert Merhi hatte einen fast-Abflug als er über einen Kerb fuhr. Artem Markelov war ein wenig öfter in den zahlreichen Auslaufzonen zu finden, als er die Limits des Grip-Niveaus erarbeitete.

GP3 - Freies Training:
Guiliano Alesi setzte sich im letzten Training der GP3 2018 gegen die Konkurrenz durch. Mit einer Zeit von 1:55.676 Minuten war er fast neun Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege David Beckmann und Gabriel Aubry. Begonnen hatte alles aber mit einer dominanten Pace von Anthoine Hubert, der mit zwischenzeitlichen Bestzeiten seine Titelansprüche deutlich machte.

In der zweiten Hälfte der Session fielen die Zeiten jedoch noch einmal deutlich. Zuerst war es Leonardo Pulcini, der die schnellste Zeit fuhr. Hubert verbesserte sich zwar, kam an die Pulcini-Zeit aber nicht mehr heran. Aubry war der nächste Pilot auf Zeitenjagd, doch in der letzten Kurve leistete er sich einen Fehler und fuhr genau die gleiche Zeit mit der sich Beckmann kurz zuvor die Spitze geholt hatte.

Doch die Zeitenjagd war noch immer nicht vorbei. Zwei Minuten vor dem Ende war die Zeit von Alesi gekommen. Mit Bestzeiten in allen drei Sektoren übernahm er die Spitze miteiner überlegenen Zeit. Hinter Alesi, Beckmann und Aubry lagen nur noch Jehan Daruvala und Joey Mawson innerhalb von einer Sekunde zur Spitzenzeit.


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