Formel 1 / Interview

Abu Dhabi wird anspruchsvoll - Fernando Alonso

Im Interview von Renault erklärt Fernando Alonso, warum Abu Dhabi nicht einfach wird und warum er sich wohl schnell zurechtfinden sollte.

Motorsport-Magazin.com - Fernando, wie sind deine ersten Eindrücke von der neuen Strecke in Abu Dhabi?
Fernando Alonso: Es sieht so aus, als ob es für die Fahrer ein recht anspruchsvoller Kurs wird, da es mehr als 20 Kurven pro Runde gibt - und einige davon sehen sehr schwierig aus. Wenn man nur auf die Karte blickt, ist es aber schwierig, eine Strecke richtig zu verstehen und erst wenn man dort ist und den Kurs abgeht, beginnt man zu fühlen, wie er wirklich ist.

Wie bereitest du dich normalerweise auf eine neue Strecke vor?
Fernando Alonso: Wir sehen uns die Simulations-Daten an und ich arbeite eng mit dem Team zusammen, um die Anforderungen der Strecke zu verstehen - viel mehr, als ich das bei einer Strecke machen würde, die ich bereits kenne. Wir verbringen wohl fünf oder sechs Mal so viel Zeit damit, uns auf eine neue Strecke vorzubereiten und der Strecken-Rundgang wird für mich und die Ingenieure sehr wichtig werden.

Welche Kurven sind dir aufgefallen?
Fernando Alonso: Ich denke, die Kurven elf, zwölf und 13 sehen interessant aus. Ich erinnere mich daran, als ich das erste Mal eine Karte der Strecke gesehen habe, erinnerte mich das an die schwierige Schikane bei Kurve zehn in Singapur. Es sieht so aus, als hätten die Kurven acht und elf große Bremszonen und dort wird es sicher Überholmöglichkeiten geben.

Wie lange brauchst du, um eine neue Strecke zu lernen?
Fernando Alonso: Das dauert nicht lange, denn wir steigen ins Auto und haben den Kurs schon perfekt im Kopf, weil wir die Karte studiert haben. Nach drei oder vier Runden erkennt man die Linien und Bremspunkte, also würde ich sagen, fünf Runden genügen, um die Strecke recht gut zu kennen. Es stimmt aber, dass man sich mit jeder Runde sicherer fühlt, mehr über die Strecke lernt und merkt, wie man das Meiste herausholen kann. Die letzten Runden des Rennens sind normalerweise die besten, da man zu dem Zeitpunkt die Strecke schon so gut kennt.


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