Monaco ist eine Art Heimrennen für Sebastien Bourdais. Denn ohne einen Frankreich GP kommt er seiner Heimat in dieser Saison rennfahrenderweise nicht näher als in Monaco. "Umso schöner fühlt es sich an, hier zu punkten", freute sich der Franzose. Auch Toro Rosso scheint sich im Fürstentum wohl zu fühlen. "Nachdem wir letztes Jahr hier gepunktet haben, lag uns Monaco wieder und die Roulettekugel fiel erneut auf Rot", sagte Teamchef Franz Tost, der Bourdais für ein fantastisches Rennen lobte.

Ganz perfekt war das Rennen aber nicht. "Ich habe im Qualifying noch nicht genug rausgeholt", übte Bourdais ungewohnte Selbstkritik. "Angesichts der geringen Anzahl an Zwischenfällen kann ich mit Platz 8 zufrieden sein. Ein Punkt ist nicht genug, aber besser als nichts!"

Die Pace seines Autos stufte er als konstant ein. "Obwohl die Balance auf den härteren Reifen nicht perfekt war." Mit den weicheren hatte er allerdings weniger Probleme als im Freien Training. "Es gab einige Schrecksekunden, aber das gehört bei Stadtkursen dazu. Es hat Spaß gemacht."