Hoffe, dass der Vorteil größer ist als der Nachteil - Kubica am Freitag mit KERS unterwegs
Robert Kubica wird im freien Training am Freitag mit KERS auf die Strecke gehen. Danach will BMW Sauber entscheiden, ob man auch im Rennen mit KERS fährt.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Robert Kubica testet im freien Training KERS, Foto: Sutton
"Wir werden das System testen und dann werden wir sehen. Von unserem Standpunkt aus brachte das System in Australien, aber vor allem in Malaysia einen Vorteil", erklärte Robert Kubica. Dennoch entschied sich der Pole - im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Nick Heidfeld - das Hybridsystem in den ersten beiden Rennen nicht einzusetzen. Kubica wird KERS erstmals in dieser Saison im freien Training am Freitag an Bord haben.
Der Grund: die langen Geraden des Shanghai International Circuit. "Sicher hat KERS für mich mehr Nachteile als für andere Piloten, aber ich hoffe, dass der Vorteil auf dieser Strecke größer sein wird als der Nachteil", verriet der BMW Sauber-Pilot. Kubica gestand, dass er mit KERS einen Kompromiss bei der Balance des Autos eingehen müsse, deshalb wolle man das Hybridsystem am Freitag erst einmal testen. "Wir müssen das freie Training abwarten. Ob wir KERS einsetzen, hängt davon ab, wie das Grip-Level und die Balance des Autos ist", meinte Kubica.
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