Bislang war in der Formel 1 immer klar, wer mehr Punkte hat als die Konkurrenz, ist Weltmeister. Nachdem nun aber nicht mehr die Punkte, sondern die Anzahl der Siege entscheiden, befürchtet Jenson Button, dass es für die gelegentlichen Zuseher ein wenig verwirrend werden könnte. "Ich denke, die Öffentlichkeit wird Probleme haben, zu verstehen, warum ein Fahrer mit 60 Punkten statt eines Fahrers mit 100 Punkten Weltmeister werden kann", sagte der Brite der Gazzetta dello Sport.

Er selbst gab aber zu, dass er die Logik hinter dem neuen System versteht und es auch interessant findet. "Das ist sicher ein Anreiz, immer auf den Sieg loszugehen, aber es scheint auch riskant - nach neun Rennen könnten wir einen Fahrer haben, der bereits den Titel gewonnen hat und ruhig ein Eis essen kann, während der Zweite in der Punktewertung nur 18 Punkte dahinter liegt", erklärte er. Immerhin dürfte es Button freuen, dass Bernie Ecclestone ihn aufgrund des neuen Systems bereits zu einem möglichen Titelkandidaten gemacht hat.