"Wir sind nicht in Eile", erklärte Willi Webber und meinte damit die anstehenden Vertragsgespräche zwischen Ferrari und Michael Schumacher. Der siebenfache Formel-1-Champion übernahm nach seinem Rücktritt 2006 eine Beraterfunktion bei seinem Ex-Team. Wie die Bild berichtet, endet der Vertrag, für den Schumacher fünf Millionen Euro kassieren soll, Ende dieses Jahres. "Aus meiner Sicht, ist es klar, dass wir erst beurteilen müssen, ob das alles etwas bringt", erklärte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicalli vergangenen Dezember.

Daher will man sich erst im Sommer zusammensetzen und besprechen, wie es zukünftig weitergeht. Wie hilfreich er Ferrari sein kann, stellte Michael Schumacher Anfang dieser Woche bei den Testfahrten in Barcelona unter Beweis. Als Lewis Hamilton mit seinem MP4-24 in Kurve zwei von der Strecke abkam und im Kies stecken blieb, war der Deutsche sofort zur Stelle. Er ging zu Hamiltons Auto und beobachtete aus nächster Nähe, wie der Silberpfeil abgedeckt und auf den Abschleppwagen verladen wurde. Interessiert begutachtete Schumacher vor allem die Unterseite des Silberpfeils.