Geld nicht mehr im Überfluss vorhanden - Heidfeld stellt sich auf Gehaltskürzungen ein
Nick Heidfeld glaubt, dass Formel-1-Fahrer sich darauf einstellen sollten, in Zukunft weniger Geld zu kassieren.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Foto: BMW
Nick Heidfeld hat längst realisiert, dass die Formel 1 wegen der Wirtschaftskrise rigoros den Sparstift ansetzen muss - auch bei den Fahrergehältern. Wenn man ein 300-Millionen-Euro-Budget um 30 Prozent, also 90 Millionen Euro, reduzieren muss, dann kommt man auch an den Fahrergagen nicht vorbei. "Wir müssen uns, daran gewöhnen, dass das Geld nicht im Überfluss vorhanden ist", weiß der BMW Sauber Pilot.
Im Gegensatz zu dem Deutschen, ist Ferrari-Pilot Felipe Massa nicht bereit den Gürtel bei sich enger zu schnallen. Für Massa machen die Fahrergehälter im Vergleich zu anderen Ausgaben nur einen kleinen Teil aus. "Im Moment ist eine Kürzung nicht wirklich ein Thema. Ich hoffe, dass es andere Wege gibt, damit niemand seinen Job verliert und die Fahrergehälter gleich bleiben können", hofft auch Heidfeld, der 2008 angeblich drei Millionen Euro verdient haben soll.
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