Die Plätze 13 und 15, wie vor einer Woche in Kanada, ließen Honda-Chefingenieur Jacky Eeckelaert nur eine Schlussfolgerung übrig: "Das Auto ist eindeutig nicht schnell genug, um ins Q3 zu gelangen." Für Rubens Barrichello deutete sich das schon am Morgen an. "Es war ein harter Tag", sagt er. "Auf meiner letzten Runde hatte ich viel Übersteuern, das hat nicht geholfen." Aber auch die Balanceprobleme waren nicht hilfreich. "Ich habe alles Mögliche gegeben und bin enttäuscht, dass ich es nicht in die dritte Session geschafft habe." Jetzt hofft er, dass er durch seine Strategie noch etwas weiter nach vorne kommen kann.

Jenson Button hat da jedoch wenig Hoffnung. "Ich habe alles aus dem Auto herausgeholt, das ist der Platz, wo wir momentan stehen", sagt er. Dabei sah es zu Beginn des Qualifying noch besser aus. "Dann musste ich das Auto wiegen lassen und danach fühlte es sich ganz anders an." Button ließ den Frontflügel verstellen, aber die Balance passte nicht mehr. Hinzukommt, dass die Autos alle nah beieinander lagen. "Das ist für mich eine Überraschung."