In Paris kamen am Montag der Automobilweltverband FIA und die Chefs der Formel 1-Teams sowie in der F1 aktiven Automobilhersteller zusammen. Das Ergebnis liest sich wie folgt: "Alle zukünftigen Regeländerungen sollen den Status der F1 als Königsklasse des Motorsports durch folgende Kriterien sicherstellen: eine bessere Show, eine bessere Kosteneffizienz, höhere Sicherheitsstandards, die Bewerbung für die Gesellschaft wichtiger Technologien und die Verbesserung des Markenbewusstseins."
Hierzu einigten sich die Anwesenden auf einige wenig aussagekräftige Punkte:
- Die FIA bereitet einen Regelvorschlag für die Nutzung von Energierückgewinnung für das Jahr 2009 vor.
- Die Hersteller bereiten einen Regelvorschlag für die Nutzung von Hitze und Auspuffgasen vor.
- Es wird eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die Nutzung von Windkanälen, Simulatoren und wo möglich auch Personal limitieren soll.
- Die Testbeschränkung auf 30.000 Kilometer pro Team soll bereits 2007 auf freiwilliger Basis eingesetzt werden.
- Zudem wurde eine Reihe an Regeländerungen für das Jahr 2008 beschlossen, die aber noch vom FIA World Council abgesegnet werden müssen. Das gleiche gilt für die neuen Aerodynamikregeln für 2008 und 2009.
- Zusammen mit dem World Motorsport Council muss die F1-Kommission über einen 18-Event Rennkalender für 2007 sowie die Motoren-Einfrierung bestimmen. Vorgesehen ist, die Regeln von 2008 ein Jahr vorzuziehen. Der homologierte Motor soll jener vom Japan GP 2006 sein. Dieser soll auf 19.000 Umdrehungen beschränkt werden. Genaue Details hierzu müssen der FIA bis zum 15. Dezember übermittelt werden. Der Motor muss bis zum 1. März 2007 an die FIA geliefert worden sein.



diese Formel 1 Nachricht