Fernando Alonso und Robert Doornbos werden wohl kaum viele gemeinsame Unternehmungen planen. Nachdem die beiden bereits in Ungarn aneinander geraten waren, und Alonso für seine Handzeichen bestraft worden war, ging es in Istanbul weiter.
Kurz vor dem Ende des 2. Trainings fuhren beide nebeneinander auf Kurve 9 zu. "Ich hoffte, dass er mich fahren lassen würde, da ich meine Runden beenden wollte", sagte Doornbos über die Aktion. "Aber das hat er nicht gemacht. Er legte es auf eine Mutprobe an: Wer bremst später."
Gewonnen hat keiner: Alonso rutschte in die Seite des Red Bull-Boliden und beide berührten sich. Alonso spielte den Zwischenfall jedoch herunter. "Wir waren auf der Geraden, mein Auto war schneller und wir bremsten zusammen. Die Vorderräder blockierten und als wir die Kontrolle verloren, haben wir uns berührt", sagte der Spanier. "Wir hatten aber Glück, dass es keinen großen Schaden gab. Ich habe heute drei oder vier Autos überholt und wurde selbst von fünf oder sechs überholt, nie gab es ein Problem. Nur Doornbos hatte heute drei oder vier Zwischenfälle. Das ist schon komisch..."



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