Die bisherige Saison verlief für Williams alles andere als gewünscht und nach der erneuten Nullrunde in Ungarn hofft man nun, das Blatt endlich wenden zu können. In der Türkei werden Mark Webber und Nico Rosberg wieder mit einigen neuen Teilen an den Start gehen, die das Team in der dreiwöchigen Sommerpause erarbeitet hat.
"Ich freue mich darauf, nach der Pause wieder ins Auto zu steigen und es ist schön, dass die Saison in der Türkei weitergeht, da der erste Grand Prix letztes Jahr sowohl bei den Fans als auch bei den Fahrern ein großer Erfolg war," sagt Mark Webber. Nicht nur sei Istanbul eine phantastische Stadt, meint der Australier, sondern auch die Strecke biete einige schöne Herausforderungen. Voraussagen zum Verlauf des Wochenendes wagt er aber nicht zu treffen. "Ich hoffe aber, dass ich ein ereignisloses Rennen haben werde damit wir unser Potential zeigen und an der Spitze mitfahren können."
Nico Rosberg hofft ebenfalls, dass seine Pechsträhne endlich beendet ist und er in der Türkei wieder zeigen kann, wozu er und sein Auto fähig sind. "Unser Auto hat in den letzten Rennen definitiv Fortschritte gemacht, besonders in Magny-Cours und in Hockenheim, wo wir schöne Schritte nach vorne gemacht haben. Ich hoffe, dass sich das weiter fortsetzt." Wie sein Teamkollege ist auch Rosberg von der Strecke bei Istanbul begeistert und hofft auf ein gutes Rennen, denn "alle haben es verdient."
Williams' Technischer Direktor Sam Michael erklärt, dass in Istanbul die Aerodynamik ausschlaggebend für eine gute Leistung sei. "Istanbul ist eine mittlere Strecke, auf der die aerodynamische Effizienz sehr wichtig ist. Der Kurs ist eine Kombination aus verschiedenen langen Geraden und flüssigen Kurven, ganz besonders Kurve acht, wo der Fahrer mehr als acht Sekunden lang den seitlichen Fliehkräften ausgesetzt ist." Außerdem erwarte man wieder ein sehr heißes Rennen mit Strecketemperaturen um die 50 Grad und man werde wohl mit einer Zwei-Stopp-Strategie fahren.

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