Kimi Räikkönens Geburtstagsgeschenk für Vitantonio Liuzzi war laut und unerfreulich. "Vielleicht hat er nicht erwartet, dass ich dort langsamer sein würde", meinte Liuzzi nachdem ihn Räikkönen unsanft von hinten gerammt und damit aus dem Rennen befördert hatte. Böses Blut gab es aber keines von der Seite des Italieners: "Es war ein Missverständnis und es tut mir leid, dass es unser beider Rennen ruiniert hat."

Für Liuzzi war es schade, da er ohne diesen Zwischenfall sogar in die Punkte hätte kommen können. Ebenso wie sein Teamkollege Scott Speed. Der verbaute sich diese Möglichkeit aber mit einer Fehlentscheidung. Er wollte zu früh auf Trockenreifen setzen und bezahlte dafür den Preis. "Nach dem Stopp, mit dem ganzen Benzin an Bord, war ich etwas langsam. Also schloss Rubens in Kurve vier zu mir auf und schnitt mir in Kurve fünf den Weg ab. Ich drehte mich halb und andere kamen auch noch vorbei. An diesem Punkt war das Rennen zu Ende. Ich war etwas zu optimistisch, so früh auf Trockenreifen zu gehen und ich musste wieder an die Box, um zurückzuwechseln. Es war eine lehrreiche Lektion", meinte Speed.

Für Gerhard Berger war die Ausbeute natürlich unerfreulich, vor allem in Anbetracht der Möglichkeiten. "Nachdem wir an zwei Tagen hier nicht so gut waren, haben uns die Wetterbedingungen eine Chance gegeben, nach dem Start wieder in einer annehmbaren Position zu sein.", sagte der Österreicher. Ein Knall und eine Fehlentscheidung haben dann aber Größeres verhindert.