Am Hinterteil ist die Ente fett und genau dort war der Williams beim Rennen in Ungarn äußerst rutschig. Mark Webber und Nico Rosberg klagten nach ihren Ausfällen beide über ein extrem nervöses Heck. Speziell für Weber, der als Fünfter gestartet war, war das Rennen bald vorbei, nachdem er sich in der zweiten Runde den Flügel abgefahren und unter dem Auto eingeklemmt hatte. "Von so einer guten Startposition aufgeben zu müssen ist eine wahre Enttäuschung, aber wir verbessern uns und fahren in die Türkei, noch versessener darauf, gut zu sein", sagte Webber.
Nico Rosberg hatte das Hinterteil seines Autos länger unter Kontrolle, klagte aber ebenfalls über ein sehr unruhiges Heck. "Ich habe versucht, keine Fehler zu machen und eine angemessene Geschwindigkeit bis zum Ende zu fahren", meinte der Deutsche. Das gelang ihm auch soweit, doch in der 20. Runde machte ihm dann die Elektronik einen Strich durch das kontrollierte Heck. "Irgendwas stimmte mit der Elektrik nicht und schließlich ging der Motor beim Ausgang von Kurve eins aus und das wars", sagte Rosberg. Im ersten Moment machte es den Eindruck, als ob er das noch nicht ganz wahrhaben wollte, da er auch noch im Auto blieb, als ihn der Kran von der Strecke hob.
Der Technische Direktor von Williams, Sam Michael, fasste diesen kurzen Tag passend zusammen: "Es war ein enttäuschendes Rennen. Mark war in der zweiten Runde draußen und Nico in der 20. Wir haben drei Wochen bis zum nächsten Rennen in Istanbul und jeder wird während der Pause ohne Unterlass arbeiten, um sicherzustellen, dass wir dort viel besser sind als hier und heute."

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