Kurz nach seiner Verpflichtung zum Stammfahrer für 2007 durfte Alex Wurz gleich die nächste große Tat in seiner Karriere vollbringen. Trotz einer katastrophalen Nacht, die er eher im Sanitärbereich seines Hotelzimmers verbrachte als im Bett, setzte sich der Österreicher in das Auto und drehte eifrig seine Runden. "Ich muss sagen, ich hatte schon bessere Tage, wenn man bedenkt, dass ich nicht viel Schlaf bekommen und stattdessen das Klo umarmt habe", sagte Wurz.

Aufgrund seines Einsatzes war ihm aber der Dank des Teams sicher. So meinte Nico Rosberg: "Danke an Alex, dass er in das Auto gestiegen ist und uns mit wichtigen Daten versorgt hat, obwohl es ihm nicht gut ging."

Auch zum Fahrerischen gab es natürlich was zu sagen. Nachdem sich Wurz noch einmal alles durch den Kopf gehen gelassen hatte meinte er: "Die Balance meines Autos war nicht ideal und das müssen wir für Mark und Nico noch verbessern, vor allem für die Renndistanz." Auch Mark Webber sah noch Verbesserungspotential: "Wir müssen herausfinden, warum wir im Training nicht so stark waren und das für morgen und, noch wichtiger, Sonntag verbessern." Da kann sich dann Alex Wurz ja einen Fernseher aufs Klo stellen, um zu sehen wie gut das gelungen ist.