Am Freitag geht es normalerweise immer recht verhalten los, vor allem bei jenen Teams, die keine Freitagsfahrer einsetzen dürfen. Darunter auch Renault. Giancarlo Fisichella war diese Vorgehensweise in Ungarn aber einmal egal und er setzte mit einem Dreher in seiner ersten Runde gleich einmal ein kleines Aha-Erlebnis. Den Grund benannte Fisichella folgendermaßen: "Ich hatte ein Problem in meiner ersten Runde, als die Traktionskontrolle am Ausgang von Kurve sieben aussetzte und ich mich halb gedreht habe."
Dieses kleine Problem konnte aber in der Box schnell gerichtet werden und Fisichella danach mit seinem Programm fortfahren. In der Folge waren dann die niedrigen Temperaturen das Problem. Es ist viel kälter als normal hier in Ungarn und das bedeutet es ist nur wenig Grip, der von der Strecke kommt, aber auch von den Reifen", sagte Fisichella.
Auch Fernando Alonso hatte mit dem geringen Grip auf der Strecke zu kämpfen. "Das bedeutete, dass die Balance des Autos sehr unkonstant war", meinte der Spanier. Die größten Schwierigkeiten bereitete ihm aber das Heck seines Autos, das sehr unruhig war. "Wir haben es aber geschafft, es während der Session zu beruhigen und wir werden morgen weiter in diese Richtung arbeiten. Die Zeiten scheinen konkurrenzfähig, also glaube ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Alonso. Der richtige Weg bedeutet im Fall von Renault Platz zwei und drei im zweiten Training. Allerdings mussten sich die beiden damit hinter einen Ferrari einreihen; wenn auch nur den von Felipe Massa.

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