Die letzen Rennen liefen zwar nicht perfekt für den amtierenden Weltmeister, FIA-Boss Max Mosley sieht den Spanier trotzdem als Favoriten im Kampf um die diesjährige WM. "Ich sehe keine Anzeichen, dass Fernando nervös wird," sagte Mosley gegenüber dem Sport-Informations-Dienst. "Er muss in den noch ausstehenden Rennen nur immer Zweiter werden, das ist nicht leicht für Michael, aber es ist auch nicht unmöglich." Er hoffe auf alle Fälle, dass sich das Rennen um den Titel aber erst beim letzten Grand Prix in São Paulo entscheide.
Michael Schumachers Manager Willi Weber weiß ebenfalls, dass der Kampf um den Titel für seinen Schützling hart werden wird und der Rückstand von 17 Punkten auf den Spanier nur schwer aufzuholen sein wird, trotzdem sieht er für den 37-jährigen eine Chance. "Von jetzt an ist jedes Rennen entscheidend, aber ich glaube ganz fest an Michael," erklärte Weber. Inwieweit ein weiterer WM-Titel Einfluss auf Schumachers Entscheidung, seine Karriere fortzusetzen, haben wird, wagt jedoch noch keiner zu sagen. "Ich glaube, das weiß noch nicht einmal Michael selbst," mutmaßt Mosley. "Ich hoffe aber, dass er weitermacht, würde es aber verstehen, wenn er es nicht täte. Er hat alles erreicht, was ein Rennfahrer erreichen kann."
Einem, zumindest vorläufigen Ende, sieht sich möglicherweise auch Hockenheim als Austragungsort des Grand Prix von Deutschland gegenüber. Max Mosley zumindest bestätige heute, dass ein Wechsel zwischen Hockenheim und dem Nürburgring durchaus im Bereich des Möglichen sei und wohl auch noch an diesem Wochenende bestätigt werde. Die Idee sei gut und, "im Prinzip sind da alle einer Meinung."

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