Endlich, so schien es, haben sich die großen Hersteller auf das künftige Motorenreglement geeinigt, jetzt gibt es schon wieder neue Probleme. Wie die Auto Motor Und Sport berichtet, hat. BMW-Vorstand Burkard Göschel hat einen Brief an Max Mosley geschrieben, in dem er das Drehzahllimit von 19.000/min auf 19.500/min anheben möchte. Mosley wollte sich allerdings vorerst einmal nicht einmischen und meinte, das sei eine Sache der Teams und diese sollten sich doch erst einmal untereinander einigen. Sie sollten einen Vorschlag ausarbeiten und diesen bis 16. Juli 24 Uhr vorlegen.
Während Max Mosley in punkto Drehzahlen also durchaus zu gewissen Zugeständnissen bereit wäre, fordert er allerdings im Gegenzug auch Zugeständnisse der Hersteller, die unabhängigen Herstellern wie Cosworth, Supertec, Judd oder auch Zytec ein Überleben in der Königsklasse ermöglichen. Dazu sollten die großen Hersteller in einen Fond einzahlen, der insgesamt fünfzehn Millionen Euro betragen soll. Die Unabhängigen könnten sich bewerben, diese Summe für eine Saison zu verwenden um kleine Teams mit ihren Motoren zu beliefern.
Ob sich BMW, Mercedes, Renault und Kollegen allerdings widerspruchslos dazu "überreden" lassen, so die Konkurrenz zu unterstützen, sei dahingestellt. Mosley hat aber auch in diesem Punkt vorgesorgt. Die Hersteller müssen sich bin Sonntag einigen, ansonsten drohte er, werde man den Kompromiss bezüglich der Motorenhomologation für nichtig erklären und stattdessen zum ursprünglichen Plan zurückkehren und die Entwicklung der Aggregate für drei Jahre vollständig einfrieren.

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