Fernando Alonso hat Spanien nicht nur zu einem Formel 1-Land gemacht, seine Landsleute, die in anderen Rennserien ihr Bestes geben, finden mittlerweile kaum noch Beachtung - und sind darüber alles andere als glücklich. Dani Sordo und Xevi Pons, die in der Rallye-Weltmeisterschaft ins Lenkrad greifen, erzählten der Zeitung AS, dass sie selbst in der Presse mittlerweile fast komplett in Vergessenheit geraten sind. "Die Formel 1 ist in Spanien alles," beschwerte sich Pons. "Meine Großmutter weiß alles über Alonso, aber nichts über (Rallye-Weltmeister) Sebastian Loeb."
Einer, der es wissen muss, kann die Spanier da wohl verstehen. Formel 1-Ex-Weltmeister Emerson Fittipaldi sprach dem Spanier jetzt allerhöchstes Lob aus. "Die Art, wie er gewinnt, erinnert mich an Senna," sagte der 59-jährige zu Global Motorsport Media. "Er erinnert mich aber auch an mich selbst in der Art und Weise, wie er mit dem Druck von außen umgeht. Ich bin sicher, dass er dieses Jahr wieder gewinnt."
Renault am Ende der Saison zu verlassen und zum, momentan weniger siegreichen, Team McLaren zu wechseln, hält der Brasilianer, im Gegensatz zu vielen Beobachtern, für einen Schritt. "McLaren ist eines der besten Teams in der Geschichte der Formel 1 und ich bin sicher, dass sie sich erholen werden." Wenn Alonso sich entschlossen hätte, das Team zu wechseln, dann werde er schon wissen, was er tut. "Ich bin sicher, er hat das getan, weil er weiß, dass er da 2007 ein siegfähiges Auto haben wird."

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