Nach dem einsamen Rennen der sechs Bridgestone-Autos 2005 in Indianapolis wollen die Japaner dieses Jahr zeigen, dass sie auch gegen die Konkurrenz bestehen können. Hiroshi Yasukawa, Bridgestones Motorsportdirektor, freut sich ganz besonders auf das Rennen in den USA, insbesondere da der amerikanische Bridgestone-Ableger Firestone aus den US-Rennserien nicht mehr wegzudenken ist. "Nach Indianapolis zu kommen ist für Bridgestone etwas ganz Besonderes," erklärt Yasukawa. "Durch unsere Marke Firestone haben wir eine spezielle Verbindung zu dieser Rennstrecke und ihrer Rennsportgeschichte."

"Die Fans verdienen dieses Jahr ein aufregendes und konkurrenzfähiges Rennen und unsere Techniker haben eng mit unseren Teams zusammengearbeitet um sicherzustellen, dass wir den Fans ein tolles Rennen bieten können," so Yasukawa weiter. Sein technischer Direktor Hisao Suganuma ist sicher, dass man das auf alle Fälle werde erreichen können, es sind alle Vorbereitungen getroffen. "Indianapolis ist aufgrund der Kombination aus sehr schnellem Oval und dem langsamen Infield eine einzigartige Strecke," sagt der Japaner. "Im langsamen Infield braucht man Reifen, die einen guten Grip aufbauen, das bedeutet, eher einen weicheren Reifen. Da das Oval aber extrem schnell ist, müssen sie auch sehr stabil sein und beim Bremsen gut funktionieren."

Normalerweise werden die Reifen aufgrund des negativen Sturzes auf der Innenseite mehr belastet, erklärt Hisao Suganuma weiter, in Indianapolis führe die überhöhte Kurve des Ovals aber dazu, dass die Außenseite der Gummis die Hauptbelastung trage. "Besonders in Kurve 13 ist die Querbeschleunigung sehr hoch. Die Autos fahren da mit Vollgas durch und daher müssen die Reifen all diesen Kräften gewachsen sein." Bei Bridgestone habe man aber alle diese Faktoren berücksichtigt und gehe davon aus, dass sich dies auch in den Ergebnissen beim Grand Prix der USA zeigen wird.