Renault
Fernando Alonso
Das ist ein fantastischer Sieg. Alle Erfolge sind schön, aber nach den beiden Vorjahren, als wir in Montreal harte Lektionen lernten, wollten wir dieses Rennen endlich gewinnen – das haben wir nun geschafft. Es war schwierig, weil der Kurs abseits der Ideallinie wirklich sehr rutschig war. Wem da ein Fehler passierte, der verlor gleich ein, zwei Sekunden. Kimi machte in meinem ersten Stint viel Druck. In manchen Runden war er schneller, in manchen ich, und als ich einmal in Turn 10 eine etwas weite Linie fuhr, ging er fast vorbei. Nach dem ersten Stop funkte mir das Team, dass er im Mittelstint länger draußen bleiben würde als ich. Ich musste als hart angreifen, um einen Vorsprung rauszufahren. Dabei erlebte ich drei oder vier haarige Momente, weil ich am Limit pushte. Aber am Ende kam dabei ein komfortabler Vorsprung heraus. und nach dem zweiten Stop war ich eigentlich außer Reichweite. Dann kam die zweite Safety Car-Phase, der Vorsprung war weg, doch es lagen einige Autos zwischen mir und Kimi, so dass ich das Rennen in den letzten Runden gut kontrollieren konnte. Die zurückliegenden Rennen waren alle nicht einfach für uns, aber wir haben das Auto weiterentwickelt und die Ergebnisse geben uns recht. Wir hatten für Kanada ein neues Paket, das sich bestens bewährt hat, und wir haben noch mehr in der Pipeline. Wenn wir weiter Rennen gewinnen, ist das der beste Weg, unseren Vorsprung zu verteidigen.
Giancarlo Fisichella
Ein schwieriger Nachmittag und ein hartes Rennen für alle Fahrer. Ich bin zu früh losgefahren und weil ich nochmals anhielt, ging Kimi vorbei. Durch die Durchfahrtsstrafe habe ich die Chancen auf einen Podestplatz eingebüßt. Danach pushte ich im ersten und zweiten Stint, so hart es ging. In Turn 10 war die Fahrbahn defekt und es gab viel Verkehr, so dass leicht Fehler passierten. Trotzdem blieb ich vor Massa und sorgte dafür, dass wir hier mehr Punkte einfuhren als Ferrari. Mein Rennen war also auch gut für die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Jetzt müssen wir in Indy noch besser abschneiden.
Ferrari
Michael Schumacher
Heute ging es um Schadensbegrenzung. Der zweite Platz ist das Beste, was wir in einem Rennen erreichen konnten, das durch meinen Startplatz schon kompliziert wurde, dann durch einen alles andere als guten Start noch viel schwieriger wurde und ich lag dann viele Runden lang hinter Trulli. Das Safety-Car und Kimis Fehler gegen Ende haben mit geholfen, einen Platz gutzumachen. Es war ein sehr hartes Rennen, besonders, da es so schwierig war zu fahren: Man musste nur ganz geringfügig von der Ideallinie abkommen und lief Gefahr, ganz von der Strecke zu fliegen da der Kurs so schmutzig war und der Asphalt aufbrach. Gegen Mitte des Rennens habe ich ausgangs der letzten Kurve leicht die Mauer berührt, glücklicherweise war das Auto aber überhaupt nicht beschädigt. Wir dürfen nicht aufgeben und werden das auch nicht tun, schon nächstes Wochenende, wenn die Reifen entscheidend sein werden.
Felipe Massa
Ich bin mit dem Ergebnis des Rennens heute sehr zufrieden, sowohl mit meinem als auch mit dem von Michael. Das sind wichtige Punkte in beiden Meisterschaftswertungen. Wir hatten eine andere Strategie gewählt als die anderen, mit nur einem Tank- und Reifenstopp. Das Auto lief aber auch mit viel Benzin gut und ich konnte eine konkurrenzfähige Pace fahren. Nur nach dem Safety-Car hatte ich etwas weniger Grip, aber in dieser Situation waren wir in viel besserer Verfassung als gestern.
McLaren-Mercedes
Juan Pablo Montoya
Das war ein ziemliches Chaos. Ich habe in den ersten Runden mit Nico Rosberg gekämpft und war neben ihm, aber dann haben wir uns berührt. Ich dachte, ich hätte die Nase beschädigt und bin, als das Safety-Car herauskam, an die Box gefahren. Das Team hat vorsichtshalber die Reifen gewechselt und meine Rennstrategie geändert um mir eine bessere Chance auf ein gutes Ergebnis zu ermöglichen. Ich hatte einen netten Fight mit DC und dann mit Ralf und bin auch nach vorne gekommen. Das Auto war super, aber ich bin etwas gerutscht da ich einen Deflektor verloren hatte und hatte daher etwas wenig Abtrieb. Ich habe versucht, Positionen gutzumachen, aber dann habe ich die Mauer berührt und das Heck beschädigt und das war das Ende des Rennens für mich. Das war schade, denn ich denke, wir hätten konkurrenzfähig sein können, aber der Zwischenfall mit Rosberg hat mir wirklich alles kaputtgemacht. Es hat keinen Sinn, jemand die Schuld zu geben. Ich freue mich auf Indianapolis, wo wir hoffentlich noch konkurrenzfähiger sein werden.
Kimi Räikkönen
Das war kein einfaches Rennen. Ich habe am Anfang wirklich Druck auf Fernando gemacht um in Führung zu gehen und konnte in der Haarnadelkurve auch einen Angriff starten als er etwas zu weit rausfuhr, aber es sollte nicht sein. Wir hatten bei den Boxenstopps ein paar Probleme mit der Kupplung, was uns die Chance auf den Sieg heute vereitelt hat. Der Verkehr hat die Dinge nicht erleichtert und am Ende war ich auf dem zweiten Platz. Dann kam aber das Safety-Car raus und ich habe attackiert um zu sehen, ob ich Fernando einholen könnte, bin aber in der Haarnadelkurve zu weit rausgekommen wodurch Michael überholen konnte. Das war schade, denn wir wollen immer alles tun um zu gewinnen. Wir können Montreal mit dem Wissen verlassen, dass wir konkurrenzfähig sind und ich freue mich auf Indianapolis.
Toyota
Ralf Schumacher
Das war von Anfang an nicht mein Wochenende. Es gab heute kein spezielles Problem, aber ich konnte einfach keinen Grip finden. Das war mein Fehler, weil ich mich für die falschen Reifen entschieden hatte. Das war ein Glücksspiel, aber es hat sich nicht ausgezahlt. Das war für alle ein schwieriges Rennen, weil so viel Reifenabrieb auf der Strecke lag und jedes Mal, wenn ich darauf kam, habe ich die Kontrolle über das Auto verloren. Am Ende geschah das Unvermeidliche und wir mussten das Auto abstellen. Ich bin enttäuscht, da das ein sehr gutes Rennen für mich hätte sein können. Aber wenigstens hat Jarno ein paar Punkte geholt und seine Pace hat gezeigt, dass unser Auto viel besser läuft. Wir müssen nur vermeiden, Fehler zu machen. Wir werden bald in Indianapolis sein und ich hoffe, dass wir da viel besser sein werde und ein gutes Resultat nach Hause bringen können.
Jarno Trulli
Ich bin überglücklich, dass ich endlich meine ersten Punkte in dieser Saison geholt habe! Es war ein tolles Rennen mit schwierigen Bedingungen und eine große Leistung vom ganzen Team und allen in der Fabrik. Wir haben wirklich hart gearbeitet um das Auto zu verbessern und haben definitiv einen großen Schritt nach vorne gemacht, besonders seit wir den TF 106B bekommen haben. Leider kamen die Ergebnisse bisher aber nicht, weil es immer das eine oder andere Problem gab und daher ist das ein tolles Resultat für alle. Ich hatte sogar heute eine Fehlzündung und wir haben im zweiten Teil des Rennens den Motorwiederherstellungsmodus laufen lassen. Trotz allem bin ich aber bis zum Schluss auf Angriff gefahren weil ich diese Punkte nicht verlieren wollte. Sowohl das Auto als auch die Reifen waren sehr konkurrenzfähig. Wir sind ins Ziel gekommen und ich kann feiern, dass ich 2006 endlich in die Gänge gekommen bin.
BMW-Sauber
Nick Heidfeld
Der Start war wieder sehr gut. In der ersten Kurve habe ich im Stau gesteckt und musste vom Gas gehen, aber in der zweiten Kurve habe ich noch zwei Autos überholen können. Das war sehr wichtig, sonst wäre ich später aufgehalten worden. Danach habe ich über weite Strecken im Verkehr gesteckt, hinter Felipe Massa und Jacques. Es lag wahnsinnig viel Gummi und Dreck neben der Ideallinie, damit hatten viele Probleme. Mein zweiter Stopp hat super funktioniert, auch die Outlap war gut, und so habe ich einen Platz gewonnen. Ich war zum Schluss schneller als Jarno Trulli, hatte aber nach der letzten Safety-Car-Phase Probleme, die Reifen wieder auf Temperatur zu bekommen. Ich denke, nach einem enttäuschenden Qualifying haben wir im Rennen eine gute Leistung gezeigt.
Jacques Villeneuve
Ralf Schumacher fuhr einige Runden sehr langsam, er hatte wohl ein Problem mit seinem Auto. Er wollte mich in einer Kurve vorbeilassen. Er ging vom Gas, und um ihn nicht zu treffen, musste ich einen weiten Bogen fahren und kam auf den Dreck und Gummi. Es war wie auf Eis. Wir waren heute konstant wettbewerbsfähig und haben hart gekämpft. Dann gab es ein Problem bei meinem Boxenstopp, weshalb Nick an mir vorbeikam. Das war sehr schade, schließlich war ich das Rennen über vor ihm gewesen. Die Überrundung von Ralf war dann sehr frustrierend. Dieser Grand Prix ist immer hart, und manchmal geht es schief.
Reb Bull Racing
David Coulthard
Das war, was die Streckenbedingungen und die Balance betrifft, der schwierigste Grand Prix von Kanada, den ich je gefahren bin. Ich habe, ehrlich gesagt, vom Ende der Startaufstellung nicht erwartet, in die Punkte zu fahren. Die Balance des Autos war die ganze Zeit sehr schwierig, aber das Team hat mit der Strategie einen wirklich guten Job gemacht und mein Ingenieur Mark (Hutcheson) hat mich immer über alles gut informiert, was los war, vielen Dank an ihn. Die Haarnadelkurve war wegen des Reifenabriebs wirklich schwierig. Die Menge an Gummi, die jetzt von den Reifen kommt, ist unglaublich und wenn man nur ein paar Zentimeter von der Ideallinie abkommt, kann einem das zum Verhängnis werden, und da Jenson das passiert ist, konnte ich ihn überholen. Ich freue mich sehr, einen Punkt für Red Bull Racing geholt zu haben, jetzt werden wir mal sehen, was Indy bringt.
Christian Klien
Ich glaube, ich habe gegen Ende des Rennens in der Haarnadelkurve des ersten Gang ruiniert, weshalb ich auch von der Ideallinie abgekommen bin. Da lagen viele Steine und es gab im Grunde nur eine schmale Ideallinie und das Auto hat einfach untersteuert. Ich bin in den Kies gefahren und habe zwei oder drei Plätze verloren. Abgesehen davon war das Rennen okay. Ich habe am Start ein paar Plätze verloren als Massa mich nach außen gedrängt hat und ich durchs Gras gefahren bin, aber davon abgesehen war das Auto recht konkurrenzfähig und ich war mit dem Rennen ganz zufrieden. Es war nur schade, dass sich das am Ende nicht im Ergebnis widergespiegelt hat.
Honda
Jenson Button
Das war ein frustrierender Tag für mich. Ich hatte weder auf den Vorderreifen noch auf den Hinterreifen Grip, dazu noch Untersteuern und wenig Traktion. Das Schwierige bei dieser Strecke ist, dass sie einfach zu viel Reifenabrieb produziert, der in den Kurven in großen Stücken liegen bleibt. Wenn man einen kleinen Fehler macht oder etwas von der Linie abkommt, verliert man ein paar Sekunden bei dem Versuch, die Reifen wieder auf Temperatur zu bringen. Das Auto war den ganzen Tag schwierig zu fahren und es ist enttäuschend, außerhalb der Punkte anzukommen, was unser Ziel war. Jetzt müssen wir noch Indianapolis überstehen und das beste mit dem Auto machen, das wir haben, dann werden wir ein neues Paket testen um nächsten Monat für Frankreich gerüstet zu sein.
Rubens Barrichello
Eine enttäuschende Art und Weise, mein Rennen zu beenden. Der Motor fühlte sich von Beginn des Rennens an schon etwas seltsam an und nach der elften Runde konnte man sehen, dass ich eine Menge Plätze verloren habe, da mich auf den Geraden alle überholen konnten weil ich an Leistung verloren habe. Das Team strengt sich wirklich an, den Motor zuverlässiger und stärker zu machen. Wir müssen also das Problem jetzt analysieren, sehen, was los war und es hoffentlich vor dem nächsten Rennen in Indianapolis lösen.
Scuderia Toro Rosso
Vitantonio Liuzzi
Es war schade, dass es so gelaufen ist. Ich glaube, ich war nach ein paar Runden auf Platz zehn und es schien alles gut zu laufen und wir waren konkurrenzfähig. Dann bin ich auf Webber aufgelaufen, der sehr langsam war und Probleme hatte. Als ich versucht habe, ihn zu überholen, hat er mir die Tür zugemacht und als ich aus dem Windschatten auf die Gerade kam ist er zwei Mal von der Linie weggefahren. Seine Hinterräder haben meinen Frontflügel berührt und ich musste an die Box. Es war ein Scheißergebnis, da es am Start viel besser ausgesehen hat.
Scott Speed
Wieder ein Top Ten Ergebnis für den Lebenslauf! Nein, ernsthaft, es war ein sehr interessantes Rennen. Es war sehr tückisch mit dem ganzen Gummiabrieb und dem lockeren Asphalt auf der Strecke. Gegen Ende des Rennens war die Haarnadelkurve fast unfahrbar, wirklich sehr, sehr schlecht. Auf meiner Runde zum ersten Boxenstopp hatte ich ein Problem mit meinem linken Hinterreifen, das mich etwas Zeit gekostet hat. Wir hatten heute kein schnelles Auto, zumindest nicht so schnell, wie wir nach dem Training Samstagvormittag erwartet hätten, aber wir haben uns nach vorne gekämpft. Ein zehnter Platz ist am Ende gut für uns. Ich glaube, dass unsere Leistung heute bedeutet, dass wir für mein Heimrennen nächstes Wochenende etwas optimistischer sein können.
Williams
Mark Webber
Wir haben für dieses Rennen die falschen Reifen gewählt und hatten überhaupt keinen Grip weil die Reifen viel zu schnell abgebaut haben. Gegen Ende der Stints hatte ich wieder ein bisschen mehr Grip, als aber alle vier Reifen gekörnt haben, war das Auto leider unfahrbar. Das Gute ist aber, dass wir das Rennen beendet haben, was vom Gesichtspunkt der Zuverlässigkeit her gut ist und das Team hat bei den Boxenstopps einen guten Job gemacht, aber wir waren heute zu weit hinter der Pace.
Nico Rosberg
Ich habe am Start einen Platz gewonnen und ich dachte, dass sich das Auto wirklich gut anfühlte und wir vielleicht die Möglichkeit haben könnten, heute ein paar Punkte zu holen. Ich wusste, dass Montoya knapp hinter mir war, ich wusste aber, dass ich meine Position verteidigen konnte, da mein Auto auf den Bremsen sehr gut war. Ich habe die äußere Linie gewählt und habe innen genug Platz gelassen, dass er innen in die Schikane fahren konnte. Ich wusste, dass, selbst wenn er mich überholen würde, ich am Ausgang der Kurve wieder vorne sein würde. Er kam aber sehr nahe und ich wusste, dass wir die Kurve zusammen nie so schaffen würden. Ich habe gefühlt, wie er hinten gegen mich gefahren ist, dann noch einmal, und das war's dann, mein Rennen war vorbei.
Midland F1
Tiago Monteiro
Erst einmal möchte ich mich bei meinem Team für den Fehler am Start entschuldigen. Ich war auf der Innenseite der Strecke, auf der schmutzigen Seite und habe die Räder blockiert. Ich habe das Auto aus der Kontrolle verloren und meinen Teamkollegen getroffen. Ich bin sehr verärgert über mich selbst und es tut mir leid. Danach haben wir am Auto ausgetauscht, was wir konnten - es war ganz offensichtlich nicht im besten Zustand - und haben das Auto auf Platz vierzehn nach Hause gebracht. Wir sind bei der Strategie ein großes Risiko eingegangen - Christijan und ich waren auf verschiedenen Strategien unterwegs - und auch, wenn sich meine nicht ausgezahlt hat, mussten wir es versuchen. Unsere weichen Reifen waren bei den Streckenbedingungen nicht ideal und so war es ein hartes Rennen. In den Kurven lag viel Reifenabrieb und das Auto war schwierig zu fahren. Wir haben aber wieder ein Rennen beendet, was sehr gut und sehr positiv ist, das ist aber auch das einzig Positive, das wir heute mitnehmen können. Ich hoffe, dass wir nächste Woche in Indy einen Bruchteil des Erfolges haben können, den wir letztes Jahr hatten.
Christijan Albers
Es war schade, dass ich schon so früh raus war, denn ich denke, unsere Pace hätte heute wirklich gut sein können - besser als unser Qualifying, das ist sicher. Ich hatte einen ganz guten Start und konnte ein paar Plätze gutmachen und Montagny und Monteiro nach ein paar Kurven überholen. Ich war mit Sato im Positionskampf als ich bei Kurve zehn ankam. Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe nur gemerkt, dass mich etwas von hinten getroffen hat, ich habe mich gedreht und dann habe ich gesehen, dass es Tiago war. Unsere Räder hatten sich verhakt und für mich war das das Ende weil die rechte Seite meines Autos kaputt war. Ich glaube, es ist offensichtlich, was passiert ist, also lassen wir es dabei und schauen nach vorne.
Super Aguri F1
Takuma Sato
Ich bin sehr enttäuscht, dass ich das Rennen heute nicht beendet habe, besonders, da der Start wirklich gut war und beim Anbremsen auf Kurve eins habe ich beide Midland überholt. Leider hat sich David (Coulthard) nach der ersten Safety-Car-Phase an mir vorbeigedrängt und meinen Frontflügel in der zweiten Schikane beschädigt und ich musste an die Box fahren. Ich habe dann das ganze Rennen lang angegriffen und wollte unbedingt vor Monteiro ins Ziel kommen und als das Safety-Car zum letzen mal reinfuhr, musste ich alles tun um meine Position zu behalten. Zu diesem Zeitpunkt war die Strecke so schwierig zu fahren - sie war voller Reifenabrieb und Staub - und da ich so auf Angriff fahren musste um vor dem Midland zu bleiben, kam ich leicht von der Linie ab und hatte überhaupt keinen Grip mehr und konnte so leider das Rennen nicht beenden.
Franck Montagny
Wie hatten keinen tollen Start in dieses Wochenende, aber alle haben hart gearbeitet und ich war heute zum ersten Mal zuversichtlich für das Rennen. Es ist schade, dass ich ein Problem bekam und das Rennen nicht beenden konnte, aber das ist eben Rennsport. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ein sehr junges Team sind und noch viel lernen müsse, sowohl vom Fahrerischen als auch von der technischen Seite her, also ist jedes Rennen für uns eine gute Erfahrung.

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