Als Michael Schumacher in den Schlusssekunden des Qualifyings in der Rascasse stehen blieb und damit die Runden seiner Konkurrenten zunichte machte, konnte Flavio Briatore am Renault-Kommandostand nur noch den Kopf schütteln.

Wenig später fand er seine, gewohnt deftigen, Worte wieder: "Das ist das allerletzte, das war so offensichtlich, der hat das Auto dort ja quasi geparkt - aber der Parc Fermé ist weiter vorne", ärgerte sich der Renault-Teamboss. "Ein siebenfacher Weltmeister hat so etwas nicht nötig. Ich hoffe, die FIA unternimmt etwas dagegen - aber mal abwarten, es ist ja Ferrari."

Fernando Alonso äußerte sich nicht ganz so heftig, war aber sichtlich unzufrieden. "Wir haben das ganze Wochenende dominiert und die Pole in der letzten Runde durch so einen Zwischenfall zu verlieren, ist nicht zufrieden stellend."

Selbst die Konkurrenz von McLaren Mercedes stellte sich hinter die Kritik der Gelb-Blauen. "Da braucht man gar keine Meinung zu haben", sagte Ron Dennis, "das war ja so offensichtlich - ich bin nur gespannt, was passiert..."