Gerhard, wie sieht Ihre Analyse dieses Rennens aus?

Gerhard Berger: Heute bin ich das erste Mal nicht zufrieden. Scott Speed ist ein gutes Rennen gefahren, hatte aber leider einen Motorschaden. So etwas darf eigentlich nicht passieren. Denn wir verwenden einen gedrosselten Zehnzylinder, der keinen Motorschaden haben darf. Tonio Liuzzi hatte ein Hydraulikproblem. Dieses Wochenende ist deshalb das erste, an dem wir schlechter als erhofft abgeschnitten haben.

Am Start wart Ihr aber sehr gut...

Gerhard Berger: Bis zum ersten Boxenstopp war alles okay, aber für uns ist es momentan sehr wichtig durchzufahren.

Fernando Alonso war bei seinem Heimrennen klar überlegen - alle anderen schienen chancenlos zu sein...

Gerhard Berger: Das war super. Ich hatte Michael eine Chance zugetraut und glaubte, dass Bridgestone im Rennen stärker wäre. Aber dem war nicht so. Alonso hat heute wieder gezeigt, wo die Trauben hängen.

Wie geht es jetzt weiter?

Gerhard Berger: Wir testen in dieser Woche in Le Castellet. Danach gehen wir in der Hoffnung nach Monaco, dass unsere Konkurrenten alle recht behalten und wir dort gerüstet sind.