Schon nach einer Runde hatten beide Red Bull Team durch nur einen Zwischenfall je ein Auto verloren. Während Tonio Liuzzi nach seinem Kontakt mit dem RB2 von David Coulthard mitten auf der Strecke stehen blieb, rollte der Schotte wenig später aus.

"Das war einfach einer dieser Rennunfälle", sagte der Schotte. "Später hatte ich ein anderes Problem, dass vielleicht mit dem Kontakt mit Tonio zusammenhing."

Dieser Tonio hatte einen "richtig guten Start" und überholte "einige" Autos. "Danach bekam ich einen schlag von Ralfs Toyota. Er schlitzte meinen rechten Hinterreifen auf und dann konnte David mir nicht mehr ausweichen." Somit waren alle Chancen auf ein "starkes Rennen" vorbei.

Das gleiche galt für Christian Klien, der von seinem Teamboss Christian Horner dennoch für ein "starkes Rennen" gelobt wurde. "Aber ein Getriebeproblem führte zu seinem Ausfall." Für Red Bull Racing sei dies "enttäuschend", da man nun gar nichts aus diesem Wochenende mitnehmen konnte.

"Es war schade, da die Pace des Autos an diesem Wochenende stark war und meine Rundenzeiten ziemlich schnell waren." Genauso gut schätzte übrigens der Vierte im Red Bull Bunde die Pace seines Autos ein. "Unsere Pace war heute noch besser als in Imola", erklärte Scott Speed. "Ich war schneller als Heidfeld und die Toyota."

Jetzt müsse man an den Boxenstopps arbeiten, da diese das Team heute viel Zeit gekostet hätten. "Aber die Rennpace war großartig. Das Auto war unglaublich." Deshalb sah Gerhard Berger das Ergebnis auch als "nicht schlecht" an.