Ralf Schumacher fährt beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring seinen 150. Formel-1-Grand-Prix. Im Premiere-Interview wirft der Toyota-Pilot einen Blick auf seine sportliche Zukunft. "Es wäre schön, wenn noch der ein oder andere Sieg dazukäme, bei so vielen Rennen ist das definitiv zu wenig - und natürlich noch eine Weltmeisterschaft."
Zur Zukunft seines Bruders Michael meint der 30-Jährige: "So eine Entscheidung trifft man nicht von heute auf morgen. Wir waren es einfach gewohnt, unser Leben lang zu reisen. Wenn man meint, jetzt ist Schluss, hat man vor sich, zwölf Monate an einem Fleck zu sein. Das ist eine Situation, mit der man klarkommen muss."
In dem exklusiven Interview mit Premiere Boxengassenreporterin Tanja Bauer lässt Ralf Schumacher auch in sein Privatleben blicken. "Zum Leidwesen meiner Frau bin ich zu sehr Realist, um romantisch zu sein. Ich bin ein sehr fürsorglicher Ehemann und Vater, aber ich stehe nicht auf so Dinge wie Mondschein und Kerzenlicht. Ich hatte vor Cora auch eine schöne Zeit, aber im Nachhinein hätte ich sie gerne früher getroffen."



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