Zweimal nahm Markus Winkelhock bislang in dieser Saison die Rolle des Freitagstesterfahrers bei MF1 Racing ein. Zuletzt saß der Deutsche beim Großen Preis von Australien im dritten Cockpit eines der schwarz-roten M16-Boliden.
"Melbourne war eine Supersache für mich", verriet der motorsport-magazin.com-Kolumnist im Gespräch mit uns. "Ich bin ja in Anführungszeichen nur zweimal eine Stunde gefahren und musste zudem die Strecke lernen, aber das hat sehr gut geklappt. Ich war mit sehr viel Sprit unterwegs und konnte am Ende mit neuen Reifen leider wegen einer gelben Flagge keine schnelle Runde mehr drehen."
Auf dem Programm standen hauptsächlich Reifentests und ein bisschen Setuparbeiten. "Ich musste herausfinden, welcher Reifen am besten geeignet ist für das Rennen oder Qualifying und wie man ihn anfährt oder wann er abbaut", beschreibt Markus sein freitägliches Brot.
Zur Vorbereitung bestreitet er viel Ausdauer- und Nackenmuskulaturtraining. "Normalerweise ist es ein sehr gutes Training konstant im Auto zu sitzen und zu fahren. Das ist das beste Training überhaupt", betont er. "Gerade als Testfahrer am Freitag ist man ununterbrochen im Auto und muss sehr fit sein. Wenn ich nach einer Stunde nicht mehr fahren könnte, wäre das ja auch peinlich."



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