Nach einem viel versprechenden Start und einigen Boxenstopps der Konkurrenten, lag Mark Webber bei Rennhalbzeit sogar in Führung als plötzlich gar nichts mehr ging und er seinen Williams am Streckenrand abstellen musste. "Wir wissen nicht genau, was passiert ist, wir glauben, es hängt irgendwie mit dem Getriebe zusammen," sagte der Australier nach dem Rennen. "Es ist wirklich schade, denn wir hatten eine tolle Strategie und ich war sehr, sehr schwer unterwegs - ich hätte noch eine ganze Menge Runden mehr fahren können und auch, wenn es schwer geworden wäre, Fernando und Kimi von meinem ersten Platz fernzuhalten." Er hätte bei seinem Heimrennen sogar einen Podiumsplatz erringen können, wenn die Technik mitgespielt hätte.
Ein sehr frühes Ende fand Nico Rosbergs Rennen, der es nur bis zur ersten Kurve schaffte. Von Startplatz 15 ins Rennen gegangen, wurde es für den Deutschen kurz nach dem Start zu eng und auch, wenn er es noch bis an die Box schaffte, musste er sein Auto dann doch abstellen. "Ich bin ganz gut in die erste Kurve gekommen, aber dann haben sich Massa und Klien verhakt und ich konnte im Spiegel sehen, wie Massa seitwärts innen auf mich zukam." Weiter erzählte er: "Ich dachte nur, bitte, bitte nicht, weil ich ja nirgends hin konnte. Am Ende traf er mich dann von hinten und das war's. mein Heckflügel war weg und die Kühler waren zu beschädigt um weiterfahren zu können." Auch der Deutsche ist sicher, dass es ein gutes Rennen hätte werden können, wenn, ja wenn...
Sam Michael, Williams technischer Direktor ist sicher, dass der Grand Prix von Australien für Williams erfolgreich hätte laufen können, denn "wir waren sehr schwer unterwegs, aber irgendetwas in Marks Auto in der Kupplung ging kaputt. Wir werden aber erst wissen, was es ganz war, wenn wir das Auto genau untersuchen können."

diese Formel 1 Nachricht